UNPOSED der Streetfotografie PODCAST

UNPOSED der Streetfotografie PODCAST

Transkript

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00:00:00: Zuerst einmal vielen Dank für das viele positive Feedback zur letzten Folge meiner Unpost-Coffee Episode.

00:00:07: Wie versprochen wird es davon auch noch einen zweiten Teil geben!

00:00:11: Doch heute erst mal wieder zurück zu einem klassischen Gespräch bei Unpost, mein heutiger Gast ist der Fotograf und Filmemacher Andreas Usebens aus Ulm Und kennengelernt haben wir uns auf eine wie ich finde ziemlich schöne und heutzutage fast ungewöhnliche Art.

00:00:29: Andreas hat mir nämlich irgendwann ganz klassisch Post geschickt mit einem persönlichen Brief und den ersten beiden Ausgaben seines Magazins Takes.

00:00:38: Genau darüber sprechen wir natürlich über die Idee hinter takes, über die Schnellliebigkeit von Social Media und darüber was passiert wenn Fotografien dem Bildschirm verlassen und wieder auf Papier stattfinden.

00:00:53: Aber wir sprechen auch über Andreas ganz eine Art zu sehen, über das leise und melancholische in seinen Bildern.

00:00:59: Und natürlich über seine Fotografie!

00:01:02: Ich wünsche wie immer gute Unterhaltung um Fotografie, Philosophie und aber auch das was

00:01:34: uns bewegt.

00:01:36: Andreas bevor wir über dich und deine Fotografiespechen möchte ich eigentlich damit anfangen wie wir beide überhaupt zusammengekommen sind?

00:01:42: Wir kannten uns nämlich nicht.

00:01:44: irgendwann lag bei mir ganz klassisch im Briefkasten ein Brief keine Instagram Nachricht keine E-Mail sondern tatsächlich ein Brief von dir zusammen mit den ersten beiden Ausgaben von deinem Scene takes.

00:01:59: In dem Brief hast du geschrieben, dass du dich schon länger mit dieser Müdigkeit gegenüber Social Media beschäftigst.

00:02:05: Die Konsequenz für dich daraus war... Du hast deine visuelle Timeline wie du sie nennst auf Papier gebracht und daraus ein Scene gemacht.

00:02:13: Und am Ende des Briefes stand ein Satz den ich heute besonders schön finde.

00:02:18: Ich würde mich freuen wenn irgendwas daraus entsteht und sich weiter trägt!

00:02:22: Und hier sitzt du nun.

00:02:24: herzlich willkommen im Anpost-Podcast lieber Andreas.

00:02:27: Hallo Wolfgang, vielen Dank für die Einladung.

00:02:31: Sehr gerne und du weißt meine allererste Frage ist natürlich bei jedem Gast immer wo befindest Du Dich gerade beziehungsweise was es um dich herum wenn Du jetzt mal um Dich rumschaust um dem Zuhörer einen kleinen Einblick geben zu können.

00:02:47: Also, ich mache einen kleinen Überblick.

00:02:48: Ich sitze in Ulm mit meinem kleinen Büro slash Tonstudio slash Fotolaborer wo ich zu Hause arbeite und mein, ich nenn es ein bisschen so meinen Hobby Nerdraum sozusagen.

00:03:05: Mane Cave glaube ich nennt man das dann auch oder?

00:03:08: Ja genau

00:03:09: nur den verbindet man in der Regel mit Computer und sonstiges.

00:03:15: Der steht da drüben.

00:03:18: Den sieht man aber bei dir gerade nicht, das ist das Schöne.

00:03:22: Du hast neben dir stehen ein wunderbares Holz-Streichinstrument.

00:03:28: Was ist das?

00:03:29: Ein Kontrabass.

00:03:30: Ja, der steht da und er will immer wieder geübt werden, bespielt werden... Das ist so eine Leidenschaft geworden.

00:03:40: Das Instrument finde ich schon immer ziemlich gut, tatsächlich und ich fand es auch klang... Also von der Klangestätik her geht's falls mir sehr gut.

00:03:48: Und deswegen dachte ich mir irgendwann nicht werfen mich in dieses Feld da rein und versuch mal damit umzugehen und das ist... Ich habe es gerade schon gesagt ein Work-in-Progress.

00:03:57: also ist schwer wirklich schwer zu spielen.

00:03:59: und ja ich versuche

00:04:01: es.

00:04:01: Ja es sieht aber immer lässig aus und das hat sowas von diesen verrauchten Jazz-Bars in New York.

00:04:09: Und ich finde, das Klasse mir fällt gerade dabei ein großartiger Bassist ein dessen Namen ich grade nicht weiß und der auch schon leider verstorben ist den ich lasse mich ganz kurz überlegen Das muss gewesen sein.

00:04:22: Ja, neunundachtzig oder sowas in Frankfurt in der Festhalle gesehen habe und zwar die Band Viacondios wird ja wahrscheinlich auch noch was sagen Nein.

00:04:32: Und ein großartiger Bassist, der auch mit einem solchen Kontrabass die Standenzutritt auf der Bühne drauf gespielt hat, fand ich.

00:04:44: Ein tolles Erlebnis wie du siehst was mich bis heute irgendwie noch beantragt hat.

00:04:49: Sehr gut.

00:04:50: Ja, sehr schön!

00:04:53: Du hast gerade schon von Leidenschaft gesprochen.

00:04:55: Wir sprechen heute über eine deiner vielen Leidenschaften glaube ich nämlich über die Fotografie und ich habe es eben auch schon gesagt einziehen.

00:05:03: da werden wir allerdings dann nachher noch im Laufe des Gespräches mit Sicherheit drauf zurückkommen.

00:05:10: jetzt finde natürlich die Frage wie sich das immer stellt ja?

00:05:15: Wie bist du denn zur Fotografi gekommen?

00:05:17: was Hat dich zu diesem wunderbaren Hobby getrieben?

00:05:23: Also tatsächlich bin da glaube ich relativ spät sogar dazugekommen.

00:05:29: Ich weiß noch, ich habe zweitausend irgendwann eine Cam von meinem Vater mal abgestaubt Filmkamera tatsächlich, wird.

00:05:38: die lag bei ihm nur rum.

00:05:39: Obwohl er auch kein Fotograf war, sondern es war so ein bisschen dieses Ding was man halt mitnimmt wenn mein Urlaub geht und mit der habe ich so ein bißchen fotografiert fand das eigentlich auch ganz cool.

00:05:48: aber das hat sich dann tatsächlich wieder ein bissel verloren Und ich hab' dann... ...zwei tausend acht bis zehn habe ich in Stuttgart studiert oder in Studium so privat ding gemacht.

00:05:59: egal auf jeden Fall bin ich da immer im Zug gefahren und da hatte ich das erste iPhone

00:06:04: Und da

00:06:04: bin ich dann immer so durch die Welt gelaufen und habe angefangen irgendwelche Muster zur Fotografie und irgendwelchen Sachen, die rumlagen.

00:06:15: Ganz spannend irgendwie.

00:06:17: Das habe ich aber gar nicht so als ... Ich glaube das sagen total viele aus.

00:06:21: So gar nicht als Fotografi oder als Street-Fotografie wahrgenommen.

00:06:24: Ich fand es immer irgendwie spannend, so die Sachen aufzunehmen, die in weder ein cooles Licht hatten oder wie Leute hinter sich gelassen haben.

00:06:35: So einen Zettel auf dem Boden und solche Sachen genau.

00:06:38: Und ich habe tatsächlich früher ... Oder in dieser Zeit kurz davor... In meinem früheren Leben hab' ich in der Pflege gearbeitet und da bin ich ganz viel im mobilen Pflegedienst unterwegs gewesen.

00:06:51: weil ich da so ein bisschen für mich mein Ding drehen konnte.

00:06:55: Ich bin glaube, ein bisschen teamunfähig und mich hat die Klinikontext immer so ein bißchen genervt.

00:07:01: auf jeden Fall war ich ganz viel bei den Leuten privat zu Hause und... ...ich fand das so mega spannend wie Leute wohnen!

00:07:07: Und vor allen Dingen wenn sie alt sind und wenn sie alleine sind und wie sich dann diese Wohnung- und Wohngegebenheiten verändern und dann teilweise Räume voll mit Kisten irgendwo rumstehen.

00:07:21: Und das habe ich auch immer so Fotos vorgemacht.

00:07:25: Das

00:07:27: ist ein Thema, was dich jetzt vor einiger Zeit erst wieder so ein bisschen aufgeploppt ist.

00:07:32: Einfach diese Geschichte der Leute versuchen zu erfassen, zu sehen, Fragen... aufzuwerfen.

00:07:45: und so finde ich ganz, ganz, sehr spannend.

00:07:47: Und dann kam Corona irgendwann, dann Jahre später habe ich immer noch nicht viel fotografiert außer tatsächlich mit den Kindern immer viel.

00:07:55: und tatsächlich hab' ich viele Filme... mich mache viel Filme also ich aber die auch selbstständig als Kameramann.

00:08:01: und das Thema Fotografie war trotzdem nie so präsent.

00:08:05: und erst als Corona kam und da hat meine Frau mir ein Buch von Vivian Meier geschenkt Und es hat mich voll abgeholt und damit kam dann quasi dann wieder so einen Moment, wo ich gesagt habe okay geil.

00:08:21: Ich will jetzt... das ist ein Genre irgendwie.

00:08:24: Das gefällt mir, das machen andere auch und da gibt's irgendwie so ein... wie soll ich dir das sagen?

00:08:32: Spannend auf jeden Fall!

00:08:34: Diese Inspiration die auf einmal da ist.

00:08:37: Hast du nur das Buch gehabt oder hast du auch diese Dokumentation gesehen?

00:08:41: Ich hab die Dokumentations tatsächlich nicht gesehen.

00:08:44: Bist du heute nicht?

00:08:45: Nein, genau.

00:08:49: Krass!

00:08:50: Ich bin tatsächlich auch ... Manchmal inspirieren mich so Sachen schon, wenn ich arbeiten von anderen sehe.

00:08:58: Aber ich gehe total gerne los und mach mein eigenes Ding.

00:09:02: Und versuch mich da gar nicht so arg zu beeinflussen lassen.

00:09:07: Ich bin sowieso schon einer der sich viel zu stark vergleicht.

00:09:13: So, aber nicht hart an mir.

00:09:15: Aber genau und so versuche ich eigentlich tatsächlich das ein bisschen außen vorzulassen die Einflüsse, sondern ich mache einfach meinen Thema worauf ich gerade Bock habe.

00:09:25: Und deswegen ist es bei mir auch so dass sich eigentlich ganz verschiedene Genre vielleicht auch Fotografie oder so oder so bis zu nach Tagesform oder Laune und Lust.

00:09:34: ja

00:09:36: wenn du deine Fotografien beschreiben müsstest ohne die Begriffe klassische Street Dokumentar Feinart.

00:09:43: Wie würdest du sie beschreiben?

00:09:48: Momentaufnahmen, ich würde vielleicht sagen Momentaufnahme und so.

00:09:52: Ja, du hast vorhin schon gesagt bei dem Part die Wohnungen der Leute zu fotografieren weil diese Geschichte zu erzählen.

00:10:06: Passt das dann da rein dass du auch mit deinen Bildern Geschichten erzählen möchtest oder die Leute damit anregen möchtest, sich im Kopf einige Geschichte dazu auszudenken.

00:10:20: Du sagst eben Sachen liegen gelassen oder so klar das erzählt keine Geschichte aber du fängst ja im Kopf auf einmal an dir eine zu machen.

00:10:26: Genau Punkt zwei ist es würde ich sagen also auf jeden Fall eher was ich schön finde wenn Leute sich mit der Arbeit von... Kunst schaffen, denn im weitesten Sinne auseinandersetzen.

00:10:36: So ob das positiv oder negativ ist, ist schlussendlich tatsächlich mir egal.

00:10:40: ich finde es einfach nur wichtig dass eine Autos zueinander setzen überhaupt stattfindet und ich... Ich find's schön wenn ich Fragen aufwerfen kann oder wenn ich ja... Wenn irgendwas in Bild zu sehen ist was die Leute verwundert, strange finden vielleicht komisch finden oder wie man so noch gesagt hat völlig unnötig sowas zu fotografieren So Sachen finde ich eigentlich gut, irgendwie eine Frage in irgendeiner Form aufzurufen oder Interpretationen.

00:11:12: Also anzuregen wahrzunehmen und drüber nachzudenken.

00:11:18: Finde ich einen guten Ansatz ja absolut.

00:11:22: Es sind doch schon auch wenn du sagst erst spät dazu gekommen aber doch jetzt schon einige Jahre die du ja auch fotografierst.

00:11:30: Was würdest du sagen, wie hat sich die Fotografie in dieser oder beziehungsweise die Wahrnehmung in dieser Zeit verändert?

00:11:45: Ich würde sagen dass sie ja.

00:11:47: also wenn man die ganze zeit nur am gucken ist und am scannen ist dann würde ich sagen verändern sich die wahrnehmungen natürlich total in die Richtung.

00:11:59: Ich merke schon auch, wie... Also ich fühle mich ja immer noch als Anfänger eigentlich so.

00:12:04: Und ich merke, wie ich immer weiter Dinge sehe die ich vorher nicht gesehen habe.

00:12:11: also keine Ahnung stehst irgendwo und siehst irgendwie so einen roten Poller oder und denkst dir ah das Licht fällt grad cool und da wäre es jetzt eigentlich total gut wenn irgendwas Rotes was gelbes oder was blau ist oder so durchfahren würde oder rollen oder laufen oder so dass man ein bisschen Kontext der auch hat oder so Gegensetzlichkeiten.

00:12:32: Da warte ich dann tatsächlich auch immer wieder mal und denke mir, ah ja, spannendes Setting, jetzt gucke ich mir eine Weile an und schau mal was passiert.

00:12:43: Ich glaube man wird einfach immer detailreicher im Seen.

00:12:53: Ja, man sieht so die noch die feineren Feinheiten.

00:12:56: Ich glaube das ist wenn du als Fotograf dich weiterentwickelst auch auf der Straße draußen oder so.

00:13:00: Du siehst halt immer so... Manchmal erkennt man Momente, die gleich passieren werden vielleicht?

00:13:05: Oder die vermutlich passieren werden und ich glaub' man kann ein bisschen in die Zukunft gucken.

00:13:11: Manchmal oder so ja.

00:13:13: Wenn es

00:13:13: nur ein paar Sekunden sind oder so, aber

00:13:16: das ist

00:13:16: genau das weil du natürlich durch die Erfahrung ... durch die Wahrnehmung, die du hast eigentlich... ... sehen kannst.

00:13:28: okay was jetzt ungefähr passieren wird.

00:13:31: Und ich glaube das ist das wenn du dann auch auf der Straße bist, auf der anderen Seite,... ...was auch immer wieder das Spannende ist dass trotzdem auch wieder Sachen kommen, die nicht erwartet sind und einen überraschen und man genau mit diesem Gefühl dann nach Hause geht, dass man irgendwas Unerwartetes erlebt hat oder so?

00:13:51: Ja absolut!

00:13:53: Wobei ich ja oft tatsächlich gar nicht so, oder sagen wir es mal so.

00:13:57: Ich habe erst total spät angefangen wirklich Menschen zu fotografieren und ich hab halt viel mit dem Stillleben angefangen.

00:14:04: Und das ist etwas was mich heutzutage eigentlich immer noch total interessiert.

00:14:07: Es sind Geometrie, grafisches Zusammenstellungen von irgendwelchen Elementen in Bildern.

00:14:12: Das kann eine Sakare sein und eine Kiste die irgendwo rumstehen weil ich finde es immer irgendwie total witzig, was einem die Welt so hinwirft.

00:14:20: So ein Moment, wenn du denkst, hey da läuft jeder dran vorbei oder hat jetzt gerade jemand eben diese Sackare abgestellt.

00:14:27: aber ehrlich das ist eigentlich eine tolle Komposition farblich strukturell und solche Sachen finde ich eigentlich total spannend.

00:14:36: Manchmal sind's auch dieses kurilen kleinen Sachen, die dann entstehen ohne diesen Rahmen, der sonst drumrum ist.

00:14:43: Also du hast wirklich nur deinen Bildausschnitt den du jetzt siehst und sozusagen Sachen weglässt und wenn du das dann gefiltert so siehst wirkt es auf einmal auch wieder ganz anders als wenn du es im gesamten siehst warum die meisten Menschen es vielleicht gar nicht so wahrnehmen wie du ein Fotograf in dem Moment sowas sieht

00:15:03: Richtig.

00:15:04: Und manchmal laufe ich an Dingen vorbei, also ich war jetzt ja auch viel bei, gerade beim Meet in Street oder... Ich bin grad ganz gut so, fangen mich grade einen so mehr zu vernetzen Richtung Stuttgart da gibt es ja auch eine tolle, tolles Kollektiv

00:15:18: Da passiert nächstes Jahr noch was

00:15:21: Genau, da passiert nächstes Jahr ganz viel.

00:15:23: Und gerade mit den Leuten bin ich grad viel unterwegs.

00:15:26: irgendwie bei uns in Ulen ist nicht so dickig gesät und da fotografiere ich zwar gern allein aber ich finde den Austausch halt auch richtig cool und da kann ich mich mit den Leuten halt auch physisch treffen.

00:15:37: wir waren jetzt im Wetzlar am Wochenende und haben uns damals oder vor zwei Wochen haben uns dann mal bei Laika ein bisschen gucken lassen inspirieren lassen auf was ich eigentlich hinaus wollte.

00:15:47: Du siehst quasi, wenn du so mit anderen durch die Gegend ziehst.

00:15:50: Ziehst du wie die Anderen die Dinge sehen, die du auch siehst?

00:15:53: Aber wie Sie sich anders fotografieren und das ist halt auch so toll.

00:15:56: Ja, jeder so einen anderen Ansatz hat der eine geht näher hin da andere ist vielleicht ein bisschen scheu der andere in dem Blickwinkel weil er den spannender findet und so finde ich ganz großartig und dann lernt man halt auch wahnsinnig viel unter kann sich austauschen.

00:16:11: So Das finde ich super inspirierend.

00:16:13: ja Du sagst es wollen bis jetzt nicht so von dir selbst aus irgendwie der teamfähige aber das ist eigentlich trotzdem ja genau dass was eigentlich wieder das schöne ist die street fotografie In der Regel, wie du sagst das Fotografieren selber.

00:16:27: Das macht man lieber alleine weil du dich natürlich auch ganz anders fokussieren kannst.

00:16:32: Du kannst in dem Moment ganz anders deinen Weg dein Ziel, dein Moment bestimmen als wenn du eine Gruppe bist und vielleicht ein bisschen Rücksicht nehmen musst oder irgendwie gucken dass es zusammen bleibt.

00:16:43: aber auf der anderen Seite ist es aber genau das wieder sich da mit ... den auszutauschen, die das gleiche Hobby... ...die gleichen Interessen haben.

00:16:53: Und wenn es auch gar nicht überreden ist, sondern wie du sagst einfach gemeinsam losziehen und gucken was machen die anderen?

00:16:58: Man bleibt mal stehen und quatscht mal wieder kurz dann gehts weiter.

00:17:03: Ja super!

00:17:04: Also das ist gerade so das... Ich bin total gerne mit Menschen zusammen also nicht dass ich ein Eigenbrötler wäre.

00:17:12: Ich bin tatsächlich so voll der Menschenfreund und ich ziehe total gerne in Menschen durch.

00:17:15: die Gegend war schon immer so einfach meine Jugend.

00:17:18: Ich finde nur Teams manchmal schwierig, weil da viele Individualisten beieinander sind und sich gegenseitig versuchen zu übertrumpfen.

00:17:27: Das habe ich immer gestört.

00:17:28: Ja, das muss man eben auch in diesem beruflichen Teams-Kontext vielleicht erzählen, was ich auch gesagt habe oder du auch, dass man das

00:17:36: so

00:17:36: nimmt genau.

00:17:38: Du hast ja eben schon gesagt, du bist Filmemacher, Kameramann und du kommst ja auch ursprünglich eigentlich vom Ton.

00:17:48: Und wie wird aus jemandem, der zunächst sehr stark hört?

00:17:53: Jemand, der irgendwann sehr stark sieht?

00:17:58: Ja das ist eine spannende Frage!

00:18:01: Wie habe ich mir schon oft gestellt tatsächlich?

00:18:04: Es ist so... gelernt oder deswegen bin ich immer nach Stuttgart gefahren, es hat mich aber auch schon seit den zweitausenden sehr stark interessiert Musik zu produzieren am pc mit Software so hin Sachen.

00:18:19: Und irgendwann als mich meinen Job dann so genervt hat dass sich gesagt habe Ich möchte was anderes machen da war ich dann so dreißig.

00:18:25: Da hab' ich dann eben gesagt ich studiere jetzt den Ton und dann habe ich angefangen Sound Design vielzumachen beziehungsweise ging es erst los so mit Filmtonen.

00:18:34: also ich habe dann Weißt du so bei irgendwelchen Fernsehproduktionen oder bei kleinen Mini-Dokos fürs ARD?

00:18:41: Da hab ich ein bisschen was gemacht und da bin ich immer mit der Tonangel rumgesprungen, habe dann die Leute interviewt.

00:18:49: Darüber kamen dann die ersten künstlerischen Projekte in denen man angefangen hat Sounddesign zu machen.

00:18:58: für Filme, Werbefilme oder auch Spielfilme fand ich das total interessant.

00:19:07: Das hat mich wirklich so gekickt, so ein Geräusch aus der Welt zu extrahieren, ja?

00:19:13: Ob's in rascheln ist oder ob es irgendein Klicken ist oder keine Ahnung und das in einen anderen Kontext zu setzen.

00:19:21: Also du nimmst irgendwas und benutzt es eigentlich für was ganz anderes Und es erfüllt den Zweck total um ein Geräusch oder eine Szene zu verkaufen oder zu verstärken.

00:19:31: Aber aber es hat erst mal vielleicht gar nichts damit zu tun.

00:19:38: Und da finde ich es manchmal der Ton und das Bild gar nicht so weit voneinander entfernt, die Fotografie.

00:19:45: Weil du nimmst ja als Fotografer auch eine Szene aus der Welt und setzt sie oft in einen anderen Kontext mit einem anderen Bild zusammen oder mit einer Ausstellung oder sowas... ...und dann fängt es plötzlich was ganz anderes zu erzählen oder ganz anders zu funktionieren.

00:20:03: Alleine, wenn du schon unter Bild oder im Film akustisch den Hintergrund hast.

00:20:13: Du hast eine gewisse Musik dahinter.

00:20:15: Allein damit mit der Art der Musik kannst du ja auch schon wieder ganz anderen Ausdruck bringen und hast aber ein Prinzip das gleiche Bild, dass du zeigst das Gleiche.

00:20:24: Richtig genau.

00:20:26: Hat es zuhören deinen fotografischen Blick geprägt?

00:20:33: Ich glaube, dass ich durch diese Arbeit mit dem Zuhören oder der Wahrnehmung einfach schon insgesamt so ein sehr wahrnehmener Mensch bin.

00:20:42: Und ich einfach das auch verschiebe... Also ich kann nicht beides gleichzeitig.

00:20:45: Wenn ich jetzt sage, ich will jetzt fotografieren gehen dann sehe ich die Dinge und dann höre ich oft auch nichts.

00:20:51: tatsächlich, da habe ich mich immer öfter dabei auch tatsächlich Kopfhörer aufzuhaben.

00:20:56: Ich weiß, das machen nicht viele.

00:20:57: Aber in so einem Tunnel finde ich ganz spannend... Du hast Musik und dann hörst du nichts mehr?

00:21:03: Und du hast irgendwie so ein Film-Soundtrack im Kopf quasi und dann ziehe ich durch die Gegend und fotografiere Dinge, die mich dann inspirieren, genau.

00:21:12: Auch die Musik um dich in eine Stimmung reinzubringen?

00:21:17: Nicht gezielt, nee, es passiert einfach so.

00:21:22: Weil tatsächlich bin ich zum Beispiel relativ ... Ich habe oft viel Distanz, weil ich ... immer den Leuten nicht zu stark auf die Füße treten will beim Fotografieren, dass ich zunahe bin und so.

00:21:33: Also ich hab super viel Respekt vor Leuten, die so die Kamera ... Den Leuten wirklich ins Gesicht halten.

00:21:39: Und das auch aushalten innerlich was da mit einem passiert.

00:21:42: Auch diese Konfrontation, da bin ich eigentlich sehr scheu in der Hinsicht.

00:21:46: Tatsächlich wenn ich Kopfhörer aufhab um mich aus dieser Szene rausnehmen dann fällt mir das leichter tatsächlich.

00:21:52: Da hab' ich das Gefühl die See ... Das ist wie ein keines Kind weiß was sich hier umzunehmen.

00:21:57: und dann nicht gesehen wird, weil es unsichtbar wird.

00:21:59: Und ich glaube so ist das bisschen bei mir mit dem Kopfhörer irgendwie über dein unsichtbares... Ja genau, schon zum Anteil.

00:22:05: So kannst du's vielleicht sein.

00:22:06: Ganz spannend irgendwas da passiert.

00:22:08: Sehr interessant!

00:22:09: Das habe ich auch noch nicht darüber nachgedacht dass das natürlich ja auch eine Variante ist.

00:22:14: Genau weil du dann im Prinzip alles um dich rum ausblendest.

00:22:18: Du hast deine Musik und irgendwie das Bild und du weißt die anderen sind in dem Film den du für dich gerade hast gar nicht mehr drinnen.

00:22:25: Genau.

00:22:25: Und vor allem, du nimmst... Also ich bin auch, glaube ich, keine Ahnung, manchmal habe ich schon überlegt, ob ich aus wie ein bisschen ADHS-Ding hab', weil ich nehme halt schon viel wahr und ich sehe dann so viele Sachen und ich höre dann auch irgendwie und dann fährt da ein Bus vorbei und dann bist du aber wieder da, hast du irgendwas gesehen?

00:22:40: Keine Ahnung!

00:22:42: Da fällt es mir vielleicht schwerer mich zu fokussieren als wenn ich eine Wahrnehmungsebene ein bisschen zurücknehme.

00:22:50: Gibt es für dich ein Rhythmus in einem Foto ähnlich wie beim Ton oder beim Film?

00:22:57: Bisher nicht, aber tatsächlich habe ich angefangen mit dieser Arbeit, mit diesem Magazin nach Rhythmik zu suchen.

00:23:04: Weil Bilder ja... Ich muss das anders anfangen!

00:23:09: Ich hab angefangen diese Bilder rauszusuchen für das Zielen weil ich eigentlich die ganze Zeit nur fotografiert hab und eigentlich mich gar nicht wirklich damit auseinander gesetzt hat was ich da so tue.

00:23:20: Da ging es eher so mit dem Prozess des Fotografierens.

00:23:23: Und natürlich hast du mal ein, zwei nette Bildchen und die postest du dann auf Insta oder so.

00:23:27: aber ich habe immer das nur als Einzelfoto betrachtet.

00:23:30: vielleicht waren auch mal zwei drei aus einem Tag oder so.

00:23:35: Aber ich hab mir nie bis dato darüber Gedanken macht wie eigentlich so Sachen untereinander funktionieren.

00:23:42: vielleicht.

00:23:44: Das hat mich aber angefangen diese Arbeit mit den Magazinen tatsächlich zu leeren ein Stück weit gemerkt habe.

00:23:53: Ich hab so viele Bilder und irgendwie habe ich sie beim Durchscrollen dann mal bei einem Zusammenstellen von dem Familienfoto Album vom Urlaub festgestellt, ich habe total coole Sachen eigentlich fotografiert die irgendwie so Themen oder sowas haben auch wenn Sie jetzt nur aus dem Urlaub waren oder so weil da habe ich ja eigentlich auch immer die Kamera um den Hals Und ich fotografiere ja neunzig Prozent mehr andere Sachen als meine Familie.

00:24:25: Aber ich habe auch erst gestern wieder jetzt für die dritte Ausgabe, Ich hatte so einen krassen Flow in dem ich die Bilder sortiert hab

00:24:32: und ich habe

00:24:33: festgestellt dass ich total viele Verknüpfungen erkennen kann in diesen Bildern, den mich brutal inspiriert haben ... dann auch so Pärchen zu bilden, zum Beispiel.

00:24:42: Oder so Mini-Serien, die ich wegen Überstellungen habe... ... wo es irgendwie sich irgendwie matcht auf eine Art und Weise an.

00:24:49: das war ich.

00:24:50: Und das merke ich grad immer mehr wie das so abgeht.

00:24:55: Und dazu kommt!

00:24:56: Ja?

00:24:58: beeinflusst dich das jetzt dann auch soweit, dass du beim Fotografieren schon überlegen würdest.

00:25:03: Ah!

00:25:03: Das würde vielleicht mit einem anderen zusammenpassen oder... Du denkst okay wie krieg ich da so eine Serie?

00:25:09: Oder eine Reihe zusammen?

00:25:12: Ähm... Nee.

00:25:16: Glaube ich nicht.

00:25:16: Also ich arbeite ja nicht so an Themen.

00:25:18: eigentlich weißt' ich hab zwar so Sortierungen im Lightroom somit keine Ahnung Ich nenn's immer so Silhouetten oder nach oben schauen und nach unten schauen.

00:25:30: habe ich was oder so still leben, irgendwas mit Menschen.

00:25:35: Ich versuchte es schon ein bisschen für mich sofort zu kategorisieren aber... ...ich war manchmal mit einer Idee los vielleicht und manchmal ergibt sich auch irgendetwas Wo ich dann denke, ah ja das ist jetzt eine coole Szene.

00:25:53: Keine Ahnung irgendeine Spiegelung oder so.

00:25:56: wo ich es bis einmal spannend finde Dann bleibe ich bei der weil Ich weiß Es Ist ein Thema was mich so interessiert.

00:26:01: Aber Jetzt So Ein Überthema noch Mal Drüber Zu Haben Das habe Ich nicht Bis Jetzt.

00:26:06: Ne Projekte an dem man Arbeiten würde Ja

00:26:12: Wenn Du So Unterwegs Bist und Und Dann Du guckst Ja auch Nicht Durch Die ganze Zeit durch die Kamera vor dem Auge Sondern du Schaust Ja dir irgendwie eine Szene an.

00:26:22: und wie lange glaubst du, kannst du dir ne Szene anschauen bevor du die Kamera hebst?

00:26:29: Oder wenn du so unterwegs bist.

00:26:31: Ja ja

00:26:32: ich fotografiere total schnell immer.

00:26:34: also ich bin tatsächlich erst mal so... Ich guck manchmal.. Also ich schau mir die Szene ein dann mache ich erstmal so einen Foto um mal zu gucken Wie entwickelt sich das so auf dem Bild?

00:26:47: Das war ein Test-Shot, sag ich mal so.

00:26:49: Und dann gucke ich, ob ich mir diese Szene irgendwie erarbeiten kann mit irgendwas oder ob es einfach bei diesem spontanen Moment bleibt.

00:26:56: Aber meistens ... Ich schwank jetzt zwischen Angeln und Laufen.

00:27:02: Manchmal bleibe ich tatsächlich stehen und hab auch schon so Versuche gemacht, mit Heimat zu stellen.

00:27:08: Dann bleib' ich stehen und guck was passiert, dann mach ich halt ein paar Bilder.

00:27:12: Das ist eine interessante Frage, die habe ich mir tatsächlich noch nie so gestellt.

00:27:18: Ich bin schon eher der, der erst mal los geht zu fotografieren.

00:27:24: Ja.

00:27:24: Ich fotografiere erst einmal bevor ich lange warte.

00:27:27: Also

00:27:28: gucke auch.

00:27:29: Ja das ist bei mir auch eher so die Regel da sich einfach losgehen und wenn es irgendwann sich wo ergibt glaube ich auch mal stehen Aber nicht stehenbleiben, um zu gucken was passiert sondern weil ich vielleicht irgendwas sehe wo ich denke okay hier könnte jetzt etwas passieren.

00:27:46: Also es ist eher so rum geprägt dass sich schau kommt jetzt hier was passiert war und wenn ich merke ok da ergibt sie jetzt doch nichts aus der Szene oder so.

00:27:58: dann gehe ich weiter.

00:27:59: Ja ich habe zum Beispiel das Zitelblatt von dem hier... Das ist das

00:28:05: takes Zwei, die zwei.

00:28:10: Da bin ich ja auch gelaufen und dann sehe ich dass dieser Typ mit seinem Lkw da fährt und das Schild halt umnietet also rück bei berückwärtsfahrens hat er halt nicht gesehen.

00:28:19: und dann haben die und dann dachte ich mir was macht der jetzt da?

00:28:22: Und dann haben sie echt versucht das schild wieder gerade zu biegen.

00:28:29: völlig sinnloses unterfangen ist aber ich fand es einfach so witzig irgendwie.

00:28:34: Und dann habe ich darauf, habe ich tatsächlich so ein bisschen die Szene so abgewartet und geguckt was machen sie denn da jetzt?

00:28:40: Da hab' ich einige Bilder gemacht.

00:28:41: Aber das ist sozusagen für mich dann das stärkste weil man eigentlich gar nicht richtig kapiert was da geht.

00:28:49: Das finde ich ja das Schöne, weil die ja dann fragen so... Es wirft auch wieder Fragen auf.

00:28:54: Genau genau du überlegst schon, dass diese Szene was ist da.

00:28:57: Wir werden das Bild auf jeden Fall verlinken dass man sich das anschauen kann und der Hörer weiß wovon wir jetzt hier auch reden.

00:29:12: Ich frage mich immer, wenn jemand so wie du das beruflich macht, fotografieren bei dir auch filmen und sowas?

00:29:22: Und dann als Hobby wieder auf die Straße gehen oder hast ja eben auch schon gesagt bist extrem motiviert und da auch unterwegs... Inwiefern gibt es da Verbindungen?

00:29:34: Also wie weit nimmst du aus deinem Beruf Sachen mit, aus der Fotografie auf die Straße oder umgekehrt von der Straße dann wieder in deinen Beruf mit, die Du dann umsetzt.

00:29:47: Bewusst und bewusst wie auch immer!

00:29:50: Also oft ist es ja so, dass man ja quasi ich mache viel für Unternehmenskommunikation auch und da ist natürlich oft hast du so Regeln vorgegeben was du jetzt erzählen sollst.

00:30:00: Wenn du mit dabei der Gewinnung geht oder um Social Media Content und solche Sachen.

00:30:05: Da bin ich anders kreativ, da versuche ich eher tatsächlich über Story zu arbeiten.

00:30:10: also ich versuche immer kleine Geschichten zu entwickeln die dann in weder Mitdarstellern gelöst werden oder halt eben auch scenisch.

00:30:18: eben Beim Fotografieren auf der Straße ist es ein bisschen anders, weil da versuche ich irgendwie das Leben eher zu abstrahieren was mir so vorgeworfen wird.

00:30:30: Also da lasse ich mich eher auf die Situation ein, was da kommt und dann nehme ich diese und versuche sie so unbearbeitet wie möglich oder so beeinflusst wie möglich irgendwie darzustellen.

00:30:45: In deinem Manifest sagst du ja auch, ich fotografiere nicht um Dinge schön aussehen zu lassen sondern um sie ehrlich zu zeigen.

00:30:51: Genau

00:30:53: Was bedeutet für dich ehrlich?

00:30:56: Ehrlich in diesem Zusammenhang?

00:30:58: Ja in diesem zusammenhang ist es ehrlich ist es eher.

00:31:00: vielleicht kannst du sagen es ist dokumentarisch vielleicht Es ist so eine ja also eine ungestellte Szene als herrlich Anpost Und ich finde auch, ich find ja so Sachen wie zum Beispiel das Street Portraits voll spannend.

00:31:18: Aber es ist nicht mehr unposted.

00:31:19: Es ist halt gestellt und da geht's dann eher um diese Person oder um dieses Outfit oder was auch immer... ...und bei den Sachen ob es ein Stillleben ist oder ob es einen Schatten ist der über eine Wand fällt oder so.

00:31:33: Es is in dem Moment eine Zusammensetzung, eine Komposition von Ereignissen, von Lichtern, von Dingen die passieren Passieren nur halt nur einmal und dann ist halt gut so.

00:31:49: Oder wie auf dem, ja oder so Sachen die habe ich das andere raus mit dem Auto?

00:31:56: Ich fand es auch so schön weil da steht dieses Auto unter Herbst und die Farben sind so passend.

00:32:00: Ja und es ist einfach nur ein Auto was auf dem Parkplatz steht.

00:32:03: aber diese Gesamtsituation ist einfach irgendwie so eine...

00:32:07: Fertig, so vorderlich angesprochen.

00:32:09: Sympathisch irgendwo ansprechen und es gibt's halt auch nur in dem Moment weil jetzt ist halt zwei Wochen später sind die Blätter anders und das Licht fällt anders und des Auto steht da vielleicht gar nicht mehr und dann ist er schon wieder weg und so Sachen sind ja für mich dann so.

00:32:23: der was mich so anspricht

00:32:25: Ja genau und ich finde die Aussage sehr gut und ich glaube was du damit aussagen willst verstehe ich auch habe mich aber auch gefragt Bei einem bei nem Foto ist ja immer eine Auswahl der Schnitt, der Moment die Perspektive.

00:32:43: Die Bearbeitung.

00:32:44: also dann habe ich mich gefragt wie ehrlich kann ein Foto denn überhaupt sein?

00:32:49: Du sagst dir gerade selber okay das ist in zwei Wochen sieht es mir ganz anders aus.

00:32:53: Also du beeinflustest ja mit deiner Perspektiv mit deinem Winkel.

00:33:01: Ich habe ja quasi in dem Prozess über dieses Magazin, da gab es schon viel Vorarbeit für mich, sag ich mal so intern.

00:33:09: Also in mir und ich hab da angefangen tatsächlich auf meiner Webseite noch auf Subsex ein bisschen Zeug zusammenzuschreiben was sich damit auseinandersetzt ist irgendwie... Was ist eigentlich ein Foto überhaupt?

00:33:27: Und was ist ein ehrliches Foto?

00:33:30: weil tatsächlich ist man.

00:33:31: natürlich muss man.

00:33:32: also wir müssen ehrlich sein.

00:33:33: Wenn wir als Fotografen durch die Gegend laufen und einen Ding sehen, dann ist es schon mal beeinflusst davon dass wir eine selektive Wahrnehmung haben.

00:33:42: Also da braucht man sich nicht versuchen raus zu argumentieren.

00:33:46: das ist eigentlich nie ehrlich weil... Es ist halt immer irgendwo individuell beeinflußt sonst hätte nicht jeder anderen Blickwinke drauf und würde andere Sachen fotografieren.

00:33:56: Und klar ich extrahiere auch Ein Stück Lebenssituation in einen Frame, in einem Ausschnitt.

00:34:06: Mit welcher Brennweite auch immer ich arbeite ist der größer oder kleiner und ich wähle den bestimmten Zeitpunkt aus wenn ich den Auslöser drücke.

00:34:13: also ist es so na?

00:34:17: Ich würde vielleicht soweit gehen dass man sagt die die Szene ist sozusagen halt in dem Moment ehrlich indem du sie nicht ... indem du nicht Regie führst.

00:34:37: Nicht verändert, dich eingreifst?

00:34:39: Ich

00:34:39: eingreife es vielleicht ja so.

00:34:41: Du greifst natürlich durch die Position ein und... Ja, durch die Belichtungszeit, durch den Winkel alles das greifste natürlich ein aber du... Aber du... Das ist eben eine Darstellungsfunktion.

00:34:53: Du veränderst den Ablauf sozusagen.

00:34:56: Genau

00:34:56: genau also ich habe auch schon so Sachen wenn da irgendwie einen Parkschein an der Scheibe klebt und er ist da so schon alt, weil er da schon seit gefühlt fünf Jahren klebt.

00:35:07: Dann veränder ich den jetzt nicht, weil da irgendwie vielleicht eine blöde Stelle ist oder weil sich da irgendwas anderes ist was mich vielleicht schon... Ich lasse es einfach so.

00:35:15: Da liegt ein Blatt neben dran.

00:35:17: Ich lass das da liegen, weil ich möchte das nicht beeinflussen so.

00:35:20: Ich möchte die Szene so einfangen wie ich sie da gesehen habe.

00:35:24: Genau!

00:35:24: Das ist vielleicht so das was das ehrliche

00:35:27: beschreiben.

00:35:28: Ja, genau.

00:35:28: Weil nachher

00:35:29: kommt ja auch wieder der das Bild anschaut und dann was ganz anderes drin sieht.

00:35:33: aber das kann man schlecht beeinflussen.

00:35:38: Aber du kannst genauso ein bisschen beeinflussend wie man es eventuell wahrnimmt indem du eben Blickwinkel vielleicht die Farben oder irgendwas auch im Nachgang in einer Bearbeitung verändern könntest.

00:35:51: Das kann ich ja nur für mich.

00:35:54: Ja, sprich.

00:35:55: Entschuldigung.

00:35:57: So kannst du natürlich immer so ein bisschen den beeinflussen verändern.

00:36:01: aber das was du damit meinst dieses ehrliche ist eben die situation nicht zu verändern wie bei einem street portrait zum beispiel ja wo du natürlich in dem moment wo du jemand ansprichst oder vielleicht auch nicht ansprächst aber dich einfach vor ihnen stellts und fotografierst natürlich dass auf einmal die situation ist die da ist und nicht die die du gesehen hast und gestellt, die nur Fotografie ist.

00:36:24: Genau.

00:36:24: Das ist der Unterschiede.

00:36:28: Aber ich glaube man kann ja sowieso nicht beeinflussen wie die Leute das wahrnehmen weil du hast eine eigene Wahrnehmung.

00:36:33: Ja.

00:36:33: Und es finde ich ja das Tolle genau.

00:36:35: Du kannst zwar mit Kontrast und Sozeug irgendwas drehen mit der Bearbeitungen vielleicht den wobei ich da tatsächlich auch gar nicht viel mach aber so ein bisschen noch den Mut besser zu einzutunen irgendwie so.

00:36:52: Aber das ist es auch schon, ne?

00:36:54: Und dann überlässt du sozusagen den Zuschauer und sagst okay was macht denn der jetzt raus.

00:36:58: Ich finde es mega spannend was ich da so manchmal für Rückmeldung bekommen von den Bildern wo ich denke so ah interessant!

00:37:03: Das hätte ich jetzt auch nicht gedacht.

00:37:04: ja, dass du das so siehst.

00:37:06: Ja

00:37:07: das wollte ich auch gerade jetzt sagen.

00:37:08: aber genau das ist dann auch wieder das Wichtige.

00:37:11: Wir kommen dann nachher ja noch drauf.

00:37:13: Aber dass du, wenn du es auf Social Media oder irgendwie anonym mehr oder weniger zeigst, dass du dieses Feedback gar nicht bekommst, sondern das bekommest du wirklich indem du dich mit Leuten triffst und da hältst wie eine Ausstellung gemeinsam mal in Borg- oder ein Fotobuch gemeinsam anschauen oder einen Scene oder sowas, dass Du überhaupt diese Rückmeldung bekommste.

00:37:36: was sehen überhaupt andere darin.

00:37:39: Selbst wenn du auf Social media mal ne Rückmelt Bekommens dazu, dann ist das wahrscheinlich auch eher selten bei dir.

00:37:45: Auch genauso wie bei mir.

00:37:49: Ja, ich finde es auch so ein bisschen Community-Interaktion.

00:37:58: Man bauchpindelt sich gegenseitig manchmal, weil es gibt ja ein paar tolle Fotografen.

00:38:05: Da ist man wirklich im Austausch und da ist man auch interessiert daran Ja, auch vielleicht eine Rückmalung zu geben oder man freut sich auch immer von den Leuten eine Rückmeldung bekommt.

00:38:14: Aber das ist halt super wenig weil halt viele Leute einfach so drüber wegskrollen.

00:38:21: Und es ist ja das was mich so ein bisschen auch da so stört an der Geschichte.

00:38:27: Jeder hascht nur noch nach Likes und so.

00:38:33: irgendwie so die ganze Kommunikation.

00:38:35: darunter geht flöten und was ich am Magazin gemerkt habe ist, das entkucken sich auch plötzlich Leute an.

00:38:39: Die sich eigentlich für Fotografie gar nicht vielleicht so interessieren.

00:38:42: also dass es eher so ein Ja finde ich ganz spannend wer dann plötzlich da auf mich zukommt und so ein Ding kauft oder ja Und mir dann auch eine Rückmeldung darüber gibt und wie wir da Zeit verbracht hat.

00:38:55: damit und ja finde ich schön

00:38:58: ja auf jeden Fall.

00:39:02: Ich glaube, das ist so ein Spagat den du persönlich wahrscheinlich auch gehen musst.

00:39:05: Weil als Selbständiger ist es ja wichtig sichtbar zu sein Aufmerksamkeit zu bekommen.

00:39:10: auf der anderen Seite wenn Du an das Hobby Fotografie denkst Möchte man natürlich auch Aufmerksamkeit haben.

00:39:19: dafür machen wir's ja auch irgendwo ein bisschen Aufmerksamkeit im Sinne von Austausch und darüber sprechen können.

00:39:28: Aber auf der anderen Seite hast du ja auch eben durch dein Ziehen oder auch mehr gesagt, das ist eine gewisse Müdigkeit dadurch.

00:39:38: Nach dieser Jagd nach diese Aufmerksamkeit wie trennt man das?

00:39:42: Wie bekommt man beides sozusagen hin?

00:39:44: Auf der einen Seite brauchst du es für deinen, ich sag mal ganz grob überleben!

00:39:50: Für deinen Job um Geld zu verdienen.

00:39:52: Auf der anderen seite ist es das Hobby und da möchte man's auch aber da ist man's müde weil

00:39:59: Ich finde ja das Thema Social Media insgesamt super kritisch.

00:40:02: Mir geht es ja eigentlich total auf einen Zeiger, weil ich finde diese Social-Media-Welt ist halt einfach insgesamt nur so, also es ist ja alles so fake geworden und ich mag auch tatsächlich... Ich versuche halt wenn ich jetzt für meine Kunden arbeite, versuche da auch möglichst irgendwie die auch möglichst nahbar darzustellen oder die Geschichte oder ihr Thema so darzustellt dass es nicht Fake wird.

00:40:30: Bei mir selbst tu ich mich total schwer, mich selber zu kommunizieren weil er der Schuh... wie heißt es immer?

00:40:40: Der Schuss hat die schlechtesten

00:40:41: Schuhe an,

00:40:43: leisten genau und auch beim Magazin da die Aufmerksamkeit klar macht das natürlich jetzt auch und ich habe immer so ein paar Kopien und ich freue mich natürlich auch wenn die Leute das kaufen so finde Gut, freut mich dann.

00:40:57: Aber da ist es auch ganz schwierig nicht in diesen werblichen Kontext reinzugehen sondern was ich ja möchte ist eigentlich so dieser künstlerische Austausch ein bisschen haben und muss man Social Media irgendwo nutzen.

00:41:12: aber eigentlich tue ich's nicht gern.

00:41:15: Für mich ist das eine Plattform halt wo ich mich mit Leuten mit meiner Community austauschen kann.

00:41:21: Ja,

00:41:22: ich glaube bei dem Scene wie du sagst ist das dieser Spagat den man gehen muss und der vielleicht dann auch manchmal so ein bisschen mit Nase rümpfen irgendwo.

00:41:29: Vielleicht wahrgenommen wird dass man denkt das es ein kommerzielles Interesse weil klar es gibt natürlich Leute die machen das um damit Geld zu verdienen ja um das zu vertreiben Und du so nämlich zwar sagst okay Ich möchte einfach gerne meinen Sinn zeigen, meine Bilder zeigen.

00:41:48: Und klar so was kostet auch ein bisschen Druck und so.

00:41:53: Da geht es gar nicht um die Zeit wahrscheinlich, die du selber reinsteckst, um das zu machen sondern eher dann ums Material und die Kosten abzudecken.

00:42:00: Ja im Endeffekt ist es strikt ... quasi so, wenn du möchtest.

00:42:05: Also wenn sie alle verkauft wären dann wäre das schon so genau.

00:42:08: Ja genau.

00:42:12: Ich denke, dass muss man dabei mal sehen, dass es bei ganz vielen die sowas machen ja gar nicht dieser kommerzielle Gedanke ist sondern einfach das zeigen.

00:42:24: und ich glaube das ist ja auch das Schöne dabei, dass man damit die Möglichkeit hat.

00:42:37: Wir haben ja gerade auch im Instagram und sowas gesprochen.

00:42:41: Und ich glaube, so wie du es sagst, so geht's mir auch und so gehts auch vielen mit denen ich immer spreche... Es wird eigentlich nur noch genutzt um in der Community sich auszutauschen, um zu sehen was passiert wo ist was Zu den Kanälen die es parallel dazu gibt, die WhatsApp-Gruppen und sonstiges.

00:43:01: Ja aber genau das hat es.

00:43:04: Aber Es wird auch oft darüber geschimpft, dass auf Instagram gerade im Bereich der Street Photographie viel Schlechtes gezeigt und gepostet wird.

00:43:16: Die Diskussion will ich eigentlich gar nicht so aufgehen aber die Frage vereinheitlicht Instagram unseren Blick auf die Fotografie weil wir eben immer nur vielleicht das gezeigt bekommen wo die Posten denken, das kommt gut an.

00:43:40: Und damit hast du mehr oder weniger immer viel Gleiches.

00:43:44: Also ich glaube schon dass es so ist, dass viele Trends auch gibt natürlich.

00:43:52: Man lässt sich ja auch selber davon ein Stück weit beeinflussen.

00:43:54: also was ganz spurlos geht es ja nie an einem vorbei glaub ich.

00:43:58: deswegen ist es ja auch so.

00:44:00: wenn ich mir Bücher von Street Photografie anschaue von sehe ich da natürlich viele Parallelen zu dem was heutzutage gepostet wird, weil das sind halt einfach Inspirationsquellen.

00:44:15: definitiv die Leute üben.

00:44:17: Die Leute machen es nach.

00:44:20: Das ist auch gut.

00:44:20: Da lernt man was.

00:44:21: dabei mache ich auch.

00:44:26: Manchmal glaube ich so dass gerade dieses Thema mit den Street Porträts zum Beispiel so ganz krass gehypt wurde jetzt mit diesen Leuten die da Videos darüber auch drehen.

00:44:35: Es ist ja die haben ja das ja wahnsinnig ne?

00:44:39: Und das hat auch alles seine Daseinsberechtigung.

00:44:44: Ich glaube es gibt auch keine schlechten... Also ich möchte mich da, ich finde es immer schwer das zu beurteilen was ist schlecht und gut?

00:44:53: weil für jemanden der ein Jahr fotografiert, also ich habe Leute gesehen die sagen zumindest die Fotografieren noch nicht so lange haben, er hauen die Bilder raus, er haut den Vogel aus sozusagen.

00:45:06: Es gibt Leute die fotografieren schon ewig lang und machen halt ihr Ding und das ist okay.

00:45:10: So, also ich ... Ja.

00:45:14: Wie gesagt, ich find ja meine Bilder, wenn ich sie im Nachgang mal anschaue, denke ich mir auch so, da hättest du hier und da hast du hier das Zeit-Timing verpasst und verpennt?

00:45:22: Und hätte man vielleicht noch mal einen anderen Blickwinkel machen können, aber halt, das ist halt der Prozess.

00:45:27: Ich glaube nicht, es gehört dazu.

00:45:29: Absolut!

00:45:30: Wenn wir an unsere Anfänge wahrscheinlich denken, da haben wir auch ... und selber gefeiert, wenn wir irgendwie ein Bild haben wo vielleicht jemand der zehn Jahre dann fotografiert sagt naja gut das ist jetzt nicht so der Reise.

00:45:45: aber ich meine wie du sagst dass es im Prozess gehört dazu.

00:45:48: Und ich denke das auch wichtig.

00:45:53: Nichtsdestotrotz ist es schon so, dass man gefühlt so eine richtige Schwimme da hat.

00:45:58: Natürlich auch weil viel mit dem Handy gemacht werden kann.

00:46:01: also gar nicht dieser Prozess den du vielleicht selber hast mit der Kamera rauszugehen sondern irgendwie im Vorbeihuschen gemacht wird.

00:46:10: und das was du sagtest diese Hype mit diesen Street Porträts... Wenn man das so für sich sieht, als Jury finde ich es auch durchaus gut und schauen wir das ein oder andere mal an.

00:46:24: Was ich immer schade finde, wird natürlich mit der Überschrift Street Photografie verkauft.

00:46:32: Und wenn du jetzt jemanden hast, der das nicht differenzieren kann, der also einfach nicht so tief in der Materie ist... Timelab.

00:46:42: dann sieht, was da jetzt reinkommt und du sagst mach sweet Fotografie.

00:46:47: Dann sagt er ah ja, dass du Fotografierst Menschen auf der Straße so ja also fragst dir das ist natürlich dieses.

00:46:57: eigentlich wollen wir nicht diese Schubladen denken.

00:46:58: aber das glaube ich ist eigentlich das was wir als klassisches Tweetfotografien nicht wollen genau damit rein zu kommen Ich will es nicht verurteilen, aber es ist halt leider so.

00:47:15: Die sind im Moment sehr laut was das angeht und kriegen viel Wahrnehmung.

00:47:18: und natürlich ist auch interessant weil man bekommt ja in gewisser Weise einen stark selektierten Eindruck darüber wie Menschen auf der Straße reagieren wenn sie fotografiert werden wollen oder so.

00:47:34: Sehr auch interessant.

00:47:37: Also mir tatsächlich, als ich das angefangen habe zu sehen, hat mir das so ein bisschen auch die Angst genommen Leute vielleicht anzusprechen.

00:47:44: Weil ich einfach gemerkt hab, achja guck mal, die reagieren ja einfach voll coolen so drauf.

00:47:48: Das ist natürlich nur die, die Ja sagen.

00:47:51: Die

00:47:52: anderen sieht man nicht und so... Aber tatsächlich ist es nicht so mein Thema was mich interessiert und deswegen aber du hast schon recht Die Wahrnehmung wird dann anders.

00:48:08: Ich hab tatsächlich, witzigerweise letzte Woche war ich in Ulm unterwegs und fotografiere da so ein Treppenhaus.

00:48:14: Und dann kommt plötzlich von hinten so und spricht mich an und meinte, hallo!

00:48:19: Siehnt sich Fotograf?

00:48:21: Und ich so ja, ich versuch's... Dann könnten sie einen Foto von uns machen.

00:48:26: Da waren es halt zwei, so fünfzehnjährige Mädels mit ihren Freunden die das irgendwie total spannend fanden.

00:48:34: Dann habe ich die ...

00:48:35: Mit deiner Kamera oder mit

00:48:37: meiner Kamera?

00:48:38: Ja, ja.

00:48:38: Ich

00:48:39: dachte ihr habt jetzt ihr Handy und ... Nee,

00:48:43: nee.

00:48:43: Und die Jungs waren auch voll schüchtern.

00:48:44: Ah nein!

00:48:45: Die wollten das gar nicht.

00:48:47: Die zwei Mädels hab ich dann so trappiert und hab dann zwei drei Fotos von denen gemacht.

00:48:50: Die waren voll happy und da hab ich die dann später geschickt auf Instagram.

00:48:54: Und dann wollte sie mir auch gleich, weil ich ja Fotograf bin... direkt fragen, ob ich auch Geld dafür will.

00:49:00: Sie hätte noch zwei Euro.

00:49:03: Lass mal stecken!

00:49:04: Genau es ist jetzt einfach bitte Danke war eine nette Erfahrung und sowas finde ich eigentlich auch ganz süß.

00:49:12: Absolut hat

00:49:12: jetzt nichts mit dem.

00:49:14: also für mich war das jetzt keine Streetfotografie mehr.

00:49:16: Ja

00:49:16: genau ja

00:49:18: so.

00:49:19: Ich meine da habe ich auch schon darüber gesprochen eine Zeit lang oder im Parallel in der Anfangsphase auch Porträtfotografie gemacht.

00:49:31: Und hab hier eigentlich auch immer mein Ziel, sofern man natürlich ein Porträdtfotographie ungestellt machen kann aber eher eine natürliche Situation zu finden.

00:49:46: Ich fand da immer Peter Lindberg der genau das eigentlich verkörpert hat und gelebt hat, wenn man ihn irgendwie in diesen Dokumentationen zuguckt.

00:49:59: Es war eigentlich immer so eher... Das ist der Typ!

00:50:03: Der unterhält sich mit denen, der bringt die zum Lachen.

00:50:06: Der macht irgendwie verrückte Sachen und irgendwann reißt er die Kamera hoch und macht ein Bild ja?

00:50:11: Und so nach dem Motto irgendwann sagen sie okay wann geht's denn jetzt los beim Shooting?

00:50:16: und dann sage ich bin schon fertig ne?

00:50:18: Ja genau!

00:50:19: Das ist eigentlich das was ich dann immer so faszinierend finde und selber irgendwie auch nie geschafft habe so eine Situation aufzubauen.

00:50:29: in einer Kürze der Zeit halt wahrscheinlich immer dass du genau sowas machst.

00:50:33: Also im Prinzip in dem Moment eigentlich ein Foto, wo die Person, die du potatieren möchtest gar nicht merkt, dass du sie fotografierst so ungefähr oder das gar nicht wahrnimmt in dem Sinn, dass Du jetzt gerade das Foto machst und das finde ich dann wieder dieses Spannende dabei ja.

00:50:49: Das ist wirklich toll, wenn Du es jemanden kannst!

00:50:51: Ja,

00:50:52: das ist eine Gabe, die der hatte fand ich absolut

00:50:55: voll.

00:50:58: Du hast über Technik-Fixierung und Gass geschrieben.

00:51:04: Wann hast du denn gemerkt, dass Technik dich fotografisch nicht alleine weiterbringt?

00:51:11: und was bedeutet für dich Reduktion heute?

00:51:16: Wie

00:51:18: lange soll der Podcast gehen?

00:51:20: Oh Zeit.

00:51:22: Also ich hab ja durch meine Selbstständigkeit und die Selbstständige arbeiten habe ich schon immer und weil ich ja immer irgendwie Technik brauche um mich... ... um überhaupt mein Ding zu machen.

00:51:32: Also ob das jetzt Mikrofone sind, Aufnahme, Rekorder... ... Arbeitsrechmer, Bildschirme, Lautsprecher alles Mögliche.

00:51:40: Ja.

00:51:41: War ich schon immer natürlich irgendwo in dieser Zwickmühle zwischen was kann ich mir leisten?

00:51:46: Was will ich mir leisten?

00:51:47: Was soll ich mir kaufen?

00:51:48: Was muss ich mir kaufen?

00:51:51: Ich habe mich brutal natürlich auch beeinflussen lassen früher von den ganzen online Inhalten die es so gibt irgendwelche Gear Reviews von irgendwelchen... Boah, das musst du haben.

00:52:04: Das ist die Kamera und das Mikrofon.

00:52:08: Und da hab ich was ich Geld versenkt habe.

00:52:10: Das glaubst du gar nicht!

00:52:11: Was ich mir gekauft habe um's nachher im Schrank ein Jahr später wiederzufinden und dann zu sagen okay scheiß drauf, ich verkaufe das jetzt einfach wie alles.

00:52:20: Die letzten fünf Jahre würde ich sagen habe ich angefangen mehr zu verkaufen als zu kaufen oder eher auszutauschen sag' ich mal so Ja, und ich hatte ... mein Schwager ist auch so einer der brutal technikaffin ist.

00:52:42: Und auch immer alles kauft und ausprobiert einfach nur so weil er Bock drauf hat.

00:52:47: Der macht da einfach ganz ... der findet es einfach mega spannend!

00:52:50: Und der hat zum Beispiel ja jetzt zum Beispiel immer zu mir gesagt Alter du brauchst doch ne M Du brauchst so ne M. Und ich so, du bist doch verrückt!

00:52:59: Wie kannst du mir ... Nee was soll ich damit?

00:53:01: Es ist mir viel zu viel Geld für eine Kamera und warum soll ich das?

00:53:04: Ist so ein Schwachsinn... Ich war immer so happy mit meinen Hootie-Sachen.

00:53:12: Irgendwann vor drei Jahren hatte ich mal ein bisschen Budget weil ich paar gute Jobs hatte und dann bin ich bei eBay über so einer M gelaufen gestolpert.

00:53:20: So eine M-Zene gebrauchte relativ günstig aber die ziemlich abgerockt war.

00:53:24: Und

00:53:25: dann dachte ich mir, komm die kaufe ich mir jetzt.

00:53:26: Ich kann sie dreißig Tage zurückgeben und ich probiere die jetzt einfach aus.

00:53:29: Das interessiert mich.

00:53:30: was dahinter steckt zwischen dieser hinter diesem... Ja

00:53:32: ja genau!

00:53:34: Ich bin ja schon auch sehr neugierig.

00:53:36: und wenn schon so Leute so hochemotionale Sachen über ein Gerät sagen, ...dann denke ich mir immer das kann nicht sein es will ich widerlegen.

00:53:46: Ja und jetzt das Ende vom Lied ist dass ich meine Foodie-San verkaufe und diese M einfach so abartig.

00:53:56: Ja, ich soll sagen unsere Beziehung.

00:53:58: Ich hab's neulich in so einem Video gesagt was ich gemacht habe.

00:54:01: Ich fühle unsere Beziehen eher wie eine Ehe.

00:54:05: Ich bin ja auch schon lange verheiratet und du musst immer ein bisschen geben.

00:54:08: Du musst nehmen, du musst Kompromisse eingehen.

00:54:10: Und ich glaub diese Reduktion auf dieses Handwerk... ...und diese ganzen Fehlschläge die man damit macht und diese ganzen Erfolgserlebnisse die man dann mit hat.

00:54:21: Das ist es für mich genau das ist es So toll find dann.

00:54:26: Ich

00:54:27: hoffe, ich hab die Frage in der Form so beantwortet wie du sie gar nicht gefragt hast.

00:54:32: Aber das ist für mich diese Reduktion einfach am liebsten.

00:54:34: Einfach ein Objektiv drauf und mit der Kamera ohne Sucher, ohne Schischi, ohne Zoom-Objektiv losziehen und das Fotografieren zu erleben.

00:54:49: Ja.

00:54:51: Ich kann das so gut nachvollziehen, wir sind zwar noch nicht am Ende unseres Podcasts aber ich würde das schon gerne wieder mal aufnehmen.

00:54:59: für die Frage was kann man im Anfänger oder jemand der einsteigen möchte empfehlen?

00:55:03: weil genau das ist es.

00:55:04: also ich meine ich glaube dass in Prozess denen alle irgendwie durchmachen du kaufst ja am Anfang weil du denkst du brauchst hier noch etwas und da noch was und sonst was umso mehr Du hast Ich glaube, das ist insgesamt so im Leben.

00:55:18: Umso mehr denkst du natürlich auch okay was mache ich jetzt?

00:55:20: Was nehme ich jetzt und... Du denkst mehr darüber nach, als dass du es einfach machst.

00:55:26: Und wenn du dich selber so reduzierst, dass du sagst eine Kamera ein Objektiv dann musst du nicht drüber nachdenken.

00:55:31: Das ist das was du hast und damit gehst du raus.

00:55:34: Wenn du weißt wie's funktioniert, dann weißt du auch okay ich kann jetzt die Taube im siebzehnten Stock auf dem Dach eben mit von dreißig Millimeter unter einen Kamera nicht fotografieren aber damit kannst du leben!

00:55:46: Richtig, genau.

00:55:48: Weil du genau weißt was kann deine Ausrüstung die Du hast?

00:55:53: Was kannst Du damit machen und du brauchst nicht nachdenken.

00:55:56: ach Mist jetzt habe ich das Zoom vergessen hätte ich das mal mit gönnen.

00:55:59: also dann schleppe ich das beim nächsten Moment.

00:56:01: nein brauchst Du nicht.

00:56:03: Genau, genau ja.

00:56:04: ... aber definitiv.

00:56:05: Und ich versuche, das ist ja auch was... ... was sich zum Beispiel meinen Kindern ganz extremen Versuch irgendwie beizuträngen ist,... ... wenn du dich für eine Sache entscheidest,... ... entscheidst du dich gegen eine andere.

00:56:15: Und es ist ja also dieses Ding und je mehr Möglichkeiten du hast,... ... desto schwieriger wird's einfach Entscheidungen zu treffen.

00:56:21: Ja?

00:56:22: Ja!

00:56:22: Und genau und von daher ist es für mich auch der beste Weg.

00:56:29: Auch das geht ja noch weiter, weißt mir nüß.

00:56:31: Führungen und so.

00:56:32: Du einfach hast nicht so viele Möglichkeiten, du kannst nicht so viel machen und deswegen ist es so schön damit auf die Straße zu gehen.

00:56:40: Ja

00:56:41: genau dieses Reduzieren kann ich in vielen Bereichen absolut nachvollziehen.

00:56:48: Du hast ja lange stark in thirty-fünf Millimeter gedacht und dich dann bewusst auf die fünfzig Millimeter jetzt entschieden.

00:56:58: Wie kommst du da drauf?

00:56:59: Nee.

00:57:00: Ist nicht so, dass Du mit fünfzig jetzt bist Du noch bei den fünfunddreißig.

00:57:04: Ich bin ich bin ja tatsächlich schwanke ich.

00:57:07: tatsächlich habe ich jetzt aktuell Ich hab tatsächlich gerade die letzten wochen eher mit achtundzwanzig fotografiert

00:57:13: noch schöner

00:57:14: Ja ja wobei wir das ist eine hassliebe.

00:57:16: tatsächlich Ich hatte einen.

00:57:18: ach ich hat in ein und zwanziger mir ausgeliehen.

00:57:20: Das war brutal.

00:57:22: damit kam ich also.

00:57:24: Da musst du wirklich die Szene ganz anders erforschen.

00:57:28: Mit achtundzwanzig komme ich eher zu Recht, aber tatsächlich finde ich es mein Blickwinkel eigentlich.

00:57:35: Fünfzig oder seventy-fünfzig sogar.

00:57:37: oft wenn ich so in der Gegend rumlaufe und ich sehe Dinge Wenn ich sie so fotografieren wollte wie ich sie sehe dann müsste ich eigentlich seventy fünfzig nehmen.

00:57:44: Geht mir oft so, wo ich denke, alles ist spannend.

00:57:47: Ja, das finde

00:57:49: ich ganz spannend.

00:57:50: Nee,

00:57:50: nein, nein!

00:57:51: Die thirty-fünf war tatsächlich die letzten zwei Jahre meinen go to Objektiv.

00:57:55: Das finde

00:57:55: ich immer noch klasse.

00:57:58: Aber manchmal denk' ich mir so... Da wäre es ist näher dran lieber cooler, wär's eigentlich was besser gewesen.

00:58:05: Ja ja genau das meine ich in

00:58:08: dem

00:58:08: Fall.

00:58:09: Und da hast du aber mit fünfundsiebzig hast du nicht?

00:58:12: Du hast fünfzig dass im Moment dann...

00:58:16: Nee ich hab alle vier!

00:58:16: Ich habe achtundzwanzig, fünfunddreißig, Fünfzig und Fünfundsebzig für die M auch.

00:58:21: Aber wie gesagt, ich entscheide mich immer für eine Sache und dann zieh' ich los.

00:58:26: Aktuell Es ist echt schwierig, ne?

00:58:30: Ich hab... ich find so fünfzig.

00:58:32: Neulich war ich in Frankfurt unterwegs und da war es die fünftig.

00:58:36: Da sind ein paar coole Sachen entstanden aber ich habe auch total tolle Erfolgserlebnisse mit dem achtundzwanziger.

00:58:41: Und manchmal zeige ich einfach okay heute nehme ich... Heute nehme ich die achtund zwanzig, heute hab' ich irgendwie will ich üben.

00:58:48: Keine Ahnung oder so.

00:58:48: Ich will mich jetzt irgendwie aufs Thema einlassen und dann gehe ich da so los.

00:58:53: Ja, ja.

00:58:53: Und ich glaube

00:58:54: das ist fünfund dreißig oder fünfund siebzig?

00:58:55: Okay.

00:58:55: Fünfund dreßig und fünfzig!

00:58:58: Ich

00:58:59: würde sagen, je älter du wirst, desto weitwinkeliger wird man nicht in die andere Richtung.

00:59:05: Ja ich hatte eigentlich schon auf APSC-Schnitt an den Futschies eigentlich schon immer so diese achtzehn also die siebenzwanzig oder achtenzwanzige Millimeter wie man es rechnen möchte.

00:59:17: War schon immer mein Fäbe zwischendurch dann eben auch die die dreinzwanziger also die fünfunddreißig.

00:59:24: das diese Klassischen Kleinbild-Fünfzig als fünfunddreißiger APSC hatte ich auch mal, aber damit bin ich irgendwie nie warm geworden und habe tatsächlich immer in letzter Zeit immer ein bisschen Lust um vielleicht auch mal wieder was Neues zu probieren.

00:59:43: Mal so einen Fünfziger zu nehmen überlegt dort auch noch, ob ich ansonsten habe.

00:59:51: Aber auch nur die Achtzehn und die Dreiundzwanzig das ist so... Ich hab jetzt zwar auch noch ein Sechsenfünfziger und so aber das würde ich für die Straße nie verwenden.

01:00:02: also der Gedanke käme mir nicht.

01:00:03: Das ist so tatsächlich wo ich sage dass es wenn ich mal porträttechnisch was machen möchte oder weiß, ich bin auf irgendeiner Veranstaltung wo die Bühne weit weg ist und ich irgendwas fotografieren möchte und kommen mit achtzehn eben nicht weiter.

01:00:19: Dann dann ist das so die Wahl

01:00:22: total.

01:00:22: also ich habe auch mit dem sechsten fünftiger an der fuji hab ich auch schon mehrmals draußen gehabt.

01:00:29: Ich habe da auch ganz nette Fotos gemacht von so Leuten, die irgendwo saßen und dann irgendwie so nachdenklich irgendwas im Fenster geschaut haben und so.

01:00:36: aber das sind dann andere Bilder.

01:00:38: Das ist keine ... weiß ich nicht... Auch so Porträts, aber ungestellte.

01:00:43: Aber ich finde bei Street ist für mich... Ich brauch dieses Rohe ein bisschen.

01:00:47: Ich brauche diesen lebendigen Charakter und die Szene schon auch.

01:00:52: Deswegen ja eigentlich auch vielleicht ein bisschen weitwinkeliger auf der einen Seite weil dann sieht man halt mehr von der Umgebung.

01:00:58: Ja, ich habe ja so ein Fable dafür mit die Kamera sozusagen um den Brust zu hängen und die dann auch da zu lassen.

01:01:06: Und Leute in den Fußgängerzonen wenn sie an mir vorbeilaufen irgendwie abzulichten.

01:01:11: Möglichst so wie sie halt sind.

01:01:14: Da finde ich es natürlich das Einundzwanziger oder das Achtenswanzige besonders geeigneter für weil du halt ein bisschen mehr Safe Space ohne

01:01:23: ... Auch Kontext rumrum ne?

01:01:25: Du hast nicht nur einfach...

01:01:26: ... eine

01:01:27: Person, Kopfoberkörper oder so was.

01:01:29: Was

01:01:29: wenn es eine interessante Person ist mit Sicherheit cool ist.

01:01:32: aber ich sage mal meistens ist ja auch doch irgendwie der Kontext weil die Personen vielleicht irgendwie besonders aussieht und das dann wieder in der Szene oder sowas passt

01:01:40: da.

01:01:40: Ja.

01:01:41: Was mich total anspricht gerade in letzter Zeit und wo ich immer mehr so ein Ding dafür kriege, da wäre man wieder beim Fünfziger... Weil ich finde zum Beispiel ich sehe total oft so coole Klamotten, die Leute an haben, die eine besondere Struktur haben.

01:01:55: Eine besondere Farbe.

01:01:56: Vielleicht haben sie auch noch eine witzige Tasche umhängen oder ein Armband-Uhr oder sowas.

01:02:00: und wenn man das schafft dass man so nah ran gehen kann, dass man sage ich mal nur so Körperregionen was zu Übergang zwischen Hose und Hemd oder da ist noch ein Arm dazwischen Und wenn man es schafft so einen grafisches kleinen Mini Ausschnitt davonzukriegen also wirklich ganz nah ranzugehen finde ich auch wieder Sehr interessant.

01:02:20: Ja,

01:02:21: das ist so meine Baustelle.

01:02:22: Das liebe ich total.

01:02:27: Wo wir in Freiburg zum Meet & Street waren, da war am Sonntagmorgen auch wieder dieser Wochenmarkt und da war ja auch enges Treiben und so und das macht dich sehr nahe.

01:02:41: also wenn du nicht wirklich so reinbegeben kannst.

01:02:45: Und da gab es tatsächlich ein paar ganz interessante Menschen, die ich dort fotografieren konnte.

01:02:53: Die verfolge ich dann auch um dann verschiedene Sachen und bei einer Person eine ältere Dame... ...die Hand war eben auch wirklich so wie man das bei ganz alten Leuten auch kennt Faltig und knochig.

01:03:11: Und die hat dann eben am Marktstand nach Sachen gegriffen, ich hab mich wirklich so dicht daneben gestellt, dass sich nur den Ärmelansatz und die Hand habe wie sie nach einer Zitrone greift oder sowas.

01:03:24: So nah dran mit dem Achtendzwanziger.

01:03:27: Das ist genau das was ich auch lieb wäre.

01:03:31: Du hättest dich nicht gefragt was du daneben ihr so cringe zieht?

01:03:35: Also, sie hat sich es wahrscheinlich gefragt irgendwann nicht.

01:03:37: Mein, in dem Moment ist ja immer gut dass ich's nicht merken.

01:03:41: aber klar wenn du natürlich nicht neben dran stehst und mit der Kamera auch wenn du in dem moment gar nicht fotografierst aber die Leute gucken dich natürlich schon irgendwie erst mal an weil das natürlich heutzutage jetzt gar nicht mehr so gewöhnlich ist ne?

01:03:55: Dass jemand mit einer Kamera da rumläuft ja heute haben alle Handys.

01:03:59: Wenn du natürlich am ... am Petersdom in Rom stehst, dann ist das was anderes.

01:04:05: Da hast du die Touris oder in solchen Touri-Bereichen... aber nicht auf so einem üblichen normalen Wochenmarkt, ne?

01:04:11: So da ist es vielleicht jetzt nicht so das.

01:04:14: und ja von daher gibt's dann schon mal merkwürdige Blicke.

01:04:18: vielleicht, ja.

01:04:21: Ja, klar!

01:04:25: Unser Eingang war ja... Wie wir zusammengekommen haben, deine scenes takes und da würde ich jetzt gerne auch noch mal mit dir drüber sprechen.

01:04:35: Und du hast mir ja geschrieben das takes aus deiner Müdigkeit gegenüber social media entstanden ist.

01:04:40: Haben wir eben auch schonmal so ein bisschen darüber gesprochen.

01:04:43: Ja aber wann wurde aus diesem gefühl die korrekte idee?

01:04:49: Ich mache jetzt meine wie Du hast es so schön gesagt meine visuelle timeline auf papier.

01:05:00: Ja irgendwie das kam daher, dass ich ja die letzten Jahre durchgegangen bin um Fotoalben von den Urlauben der Family für uns so zu machen.

01:05:13: Und da ist mir eben das aufgefallen was ich alles so fotografiert habe und ich hab dann überlegt, also dass ich eigentlich ganz gerne irgendwas ... ausdrucken wollen würde oder so eine Art Zusammenfassung machen würden, wie eine Art Buch.

01:05:31: Als habe ich dann erst mal auch für mich gemacht so.

01:05:35: und dann ist mir aber aufgefallen dass mich das eigentlich ein bisschen in dem.

01:05:39: also zu dem Zeitpunkt hat es mich ein bisschen gelangweilt zum Beispiel jetzt Buch über Silhouetten zu machen oder nur Silhouette drin zu haben oder nur irgendwie.

01:05:48: das sind das weil ich das dann so ein bisschen einseitig fand auch wenn ich echt viele Bilder hätte.

01:05:55: Aber ich habe dann so an irgendeinem Moment war ich mal und da hab' ich mein Profil so durchgescrollt mit den Bildern.

01:06:06: Und... Ich musste tatsächlich echt manchmal lachen über diese, über meine eigenen Fotos und wie die komischerweise in dieser Timeline irgendwie eine Art Funktion gegenseitig haben.

01:06:18: Na?

01:06:20: Also du... Ja!

01:06:23: So.. Ich dachte, ich probiere es einfach mal und weil ich ja auch so viele Bilder hab.

01:06:29: Ich habe ja seit zwei tausend neunzehn quasi ihre viele Bilder fotografiert also ticke Tausend sozusagen und klar da ist voll viel so Probiererei dabei.

01:06:43: wenn man testet halt irgendwie funktioniert Soundfocusing dann machst du einmal keine Ahnung wieviel Bilder um Ja.

01:06:50: Und es funktioniert halt nicht.

01:06:51: oder es funktioniert und auf jeden Fall ist da mega viel Ausschuss dabei, aber dann habe ich mir gedacht, nehmt ihr doch mal einfach einen bestimmten Zeitrahmen und versuche daraus irgendwie was zu machen.

01:07:02: Ob funktioniert weiß ich nicht?

01:07:03: Dann hab' ich einfach mal beim DM für sieben Cent pro Bild irgendwie so ein ganzes Stapelbilder ausgedruckt.

01:07:12: Ein paar Hunderts war echt eine Karton der da kam... ...und hab angefangen mal so rumzusortieren ... dann gedacht, ach ja guck mal irgendwie so.

01:07:21: Weil ich finde ja wenn man... Also ich habe mich jetzt für das Ziehen auf immer auf so drei Monats Blöcke festgelegt und in diesen drei Monaten passiert ja nur ein gewisser abgesteckten Rahmen in einem Leben, ne?

01:07:35: Ein bisschen Urlaub vielleicht im Sommer oder mit Zwingstferien irgendwann bis zu den Kindern unterwegs.

01:07:41: Dann fahren wir dahin und da gibt es natürlich davor viele Bilder oder es gibt eher sommerliche Bilder und dann gibt's wieder herbstliche Bilder oder winterliche.

01:07:49: Und ich find so, das ist einfach mal als Basis zu nehmen für ein Experiment.

01:07:57: Das war für mich die visuelle Timeline weil ich gesagt hab hey ja gut sind nicht mal die drei Monate und schauen mal was passiert.

01:08:04: Weil wenn ich zu viel Auswahl habe dann kann ich mich wieder nicht fokussieren.

01:08:08: Dann musst du dir den Thema überlegen sag ich nehm' ich jetzt Autos oder nehm´ ich jetzt Stillleben... Und ich finde diese Mischung eigentlich ganz gut, wobei ich jetzt schon wieder festgestellt habe.

01:08:20: Ich hab paar echt coole schwarz-weiß Aufnahmen und die sortiere ich immer aus weil ich die finde.

01:08:25: Das passt nicht so richtig mit Farbe und ich wollte auch nicht zu Zwischenkapitel einfügen.

01:08:31: Wenn ich diese vier Versionen jetzt mal vollhablich einig machen wollte, mal für über das eine Jahr dann gibt es vielleicht auch mal so Themen.

01:08:37: spezifischere Sachen glaube ich auch vielleicht.

01:08:40: Mal gucken da an.

01:08:43: Was denkst du denn, was Papier einem Foto zurückgeben kann?

01:08:46: Was Social Media vielleicht genommen hat.

01:08:49: Zeit!

01:08:51: Schnelle Antworten.

01:08:53: Stellung

01:08:54: knapp

01:08:55: ja.

01:08:55: Also du kannst schon durch Blätter mal kurz das machen auch tatsächlich manche die ich den gedichtest persönlich in die Hand oder machen die so tück tück und blättern einfach erstmal alles durch um ein groben übrig zu machen.

01:09:06: Aber irgendwie legt es dann doch da auf dem Tisch Ja, und dann nimmst du es doch mal in die Hand.

01:09:12: Bleib aus mir ein paar Seiten, guckst es dir an, legst es vielleicht wieder weg... ...und dann nennst du's dir wieder!

01:09:16: Du kannst immer wieder dazu zurückkehren.

01:09:18: Was ich wirklich bei Social Media schade finde, ich sehe echt tolle Bilder.

01:09:23: Aber der Bildschirm ist so klein.

01:09:25: Und selbst wenn du es am PC anschaust, ist der Bildchirm immer noch voll klein,... ...weil der Rest ist nur so schischee.

01:09:32: Wenn du keine Ahnung meinst wie oft gehst du in dein Instagram?

01:09:38: Einstellungen rein und sagst okay, gelegte Fotos angucken.

01:09:43: Das kann man ja, man kann ja die Beiträge, wo man reagiert hat irgendwie anschauen und sagen wie machst du das?

01:09:47: Machst du das jemals?

01:09:48: Guckst du es nochmal an?

01:09:49: Nein macht keinen Menschen glaube

01:09:51: ich.

01:09:53: Und das finde ich so schade.

01:09:55: und mir ist eben aufgefallen wenn man die Bilder ausdruckt auf einem Buch rein oder auf dem Blatt Papier dann ist es halt einfach eine andere Wahrnehmung.

01:10:04: Wenn du sie in die Hand drehst Vielleicht stellst du es doch mal auf den Kopf.

01:10:08: Du denkst, hey was hat ihr da fotografiert?

01:10:10: Wie sieht das aus?

01:10:11: Wie ist das andersrum aus?

01:10:13: Das machst du ja nicht so und ich finde die Interaktion einfach nicht ganz andere.

01:10:16: Finde ich viel schöner.

01:10:18: Also ich find' die Begründung Zeit so knapp und kurz wie sie ist perfekt.

01:10:23: Das ist es tatsächlich runtergebrochen, was es soviel besser macht.

01:10:29: Ich glaub', da brauchen wir gar nicht tiefer darauf eingehen weil jeder das so empfindet.

01:10:39: Die Frage ist eben die Zugängigkeit.

01:10:44: Social Media hast du natürlich in der Zugänglichkeit, aber auf der anderen Seite kannst du dann auch die Frage stellen, was bringt es wenn es jeder nur zwei Sekunden anschaut?

01:10:55: Dann ist zwar die Möglichkeit da mein Bild zu sehen, aber im Endeffekt sieht sich das auch keiner richtig an.

01:11:02: das zu drucken und in einen Heft zu machen natürlich wesentlich effektiver, auch wenn es dann in der Zugänglichkeit eben erst mal wieder schwieriger ist.

01:11:15: Das ist leider so ein bisschen das Schwierige dabei ja.

01:11:22: Ich meine man kriegt ja schon auch mit, wenn jetzt jemand zum Beispiel einen besonderen Stil hat oder man sagt okay dem folge ich jetzt weil er irgendwie coole Sachen fotografiert und dann sehe ich die Dinger immer wieder auch im Class-Croll.

01:11:32: Ich nehme mir da tatsächlich auch nicht so viel Zeit online, weil es kommt ja schon wieder das nächste nachgeschoben.

01:11:40: Aber wenn derjenige jetzt zum Beispiel – es ist ja auch schon oft passiert, dass ich dann gesagt habe, ah guck mal er hat jetzt ein Buch gemacht oder einen Zien gemacht und so … Einer der Ersten, der das unterstützt.

01:11:50: Ich finde es einfach megacool wenn so jemand dann so eine Aktion macht.

01:11:55: also soll jetzt kein Aufruf sein aber halt weil ich's halt schön find irgendwie wenn die jemand da so Arbeit reinsteckt und sagt guck mal jetzt machen wir das und ich mag die Arbeit von demjenigen denn unterstütze ich das halt

01:12:06: überhaupt

01:12:06: kann man das auch zu Hause nochmal aufrufen ja?

01:12:10: Ich finde auch diese Idee eines Seens insofern natürlich schön weil ist jetzt nicht das klassische schwere Buch.

01:12:16: Es fühlt sich irgendwie leichter an, wie so ein Magazin.

01:12:20: Klar dadurch dass es weniger Papier ist kannst du's auch günstiger.

01:12:25: also damit ist die Hürde und der Zugang leichter.

01:12:27: das ist absolut großartig das zu machen.

01:12:33: ich habe auch schon das eine oder andere mit solchen Zins gemacht bin allerdings noch nie so groß damit nach außen mal im Austausch irgendwie.

01:12:41: aber ich finde das eine tolle ... tolle Idee und einen guten Zugang, bevor du dir jetzt eben die letzten zehn Jahre eines Künstlers... ... für siebzig Euro kaufen musst in Anführungssträger.

01:12:54: Das ist jetzt nicht

01:12:55: so

01:12:55: teuer oder zu vieles, das soll man nicht falsch verstehen.

01:12:58: aber es ist natürlich doch immer noch mal was anderes als wenn du dir für zehn-fünfzehn Euro irgendwie mal etwas kaufen kannst.

01:13:05: Warum takes?

01:13:09: Naja ich bin ja Das hat so ein bisschen eine Doppeldeutigkeit, weil ich bin ja eigentlich im Film und im Ton zu Hause.

01:13:16: Und was ich tatsächlich die letzten Jahre sehr viel höre auch ist... Ich bin so ein Jazz-Hat geworden.

01:13:25: also ich mag sehr viel Jazz.

01:13:26: Ich mag sehr viele so die alten Sachen in irgendwelchen Bars aufgenommen wurde in den Sechziger, Fünfziger Jahren.

01:13:36: Da haben die halt einfach irgendwie total grottige Aufnahmegeräte hingestellt, also Tapemaschinen und halt zwei Mikrofone.

01:13:43: Und haben das aufgenommen!

01:13:44: Und es war halt ein Ding... Du hast es halt einfach einmal gespielt und das ist der Moment und das is gut und das iis ein Take.

01:13:54: Ja?

01:13:54: Und weil's bei mir mehrere Momente gibt´s, ist das halt auch im Blurall.

01:14:01: Und das finde ich einen total schönen Metapher.

01:14:04: Im Film macht man Takes für verschiedene Versionen einer Szene.

01:14:09: In der Musik machst du oft auch im Studio-Takes, für auch wieder verschiedene Versionen eines Musikstücks.

01:14:17: aber ich finde den Link zur freien Musik zum echt sein, zum jetzt Moment.

01:14:25: so finde ich total eine schöne Mataffe und deswegen habe ich das für mich Benannt und ich brauche das auch immer wieder so was.

01:14:32: Ich brauch so Namen oder ich brauchen ein Metapher für meine Projekte, egal ob es ein Soundprojekt ist oder ein Film oder jetzt das Magazin.

01:14:40: Das muss irgendeine Art von...ich braucht da die Bedeutung irgendwie dafür.

01:14:43: dann funktioniert das für mich viel besser.

01:14:46: Das kann ich

01:14:47: gut nachvollziehen!

01:14:49: Du hast ja jetzt eben auch schon erzählt, Version drei oder Edition drei ist jetzt gerade dabei zu entstehen wenn ich es richtig habe noch.

01:14:59: Eins und zwei ergibt es und gibt es hier sozusagen zwischen eins, zwei und drei eine Entwicklung die du für dich selber irgendwie wahrnimmst wie sich das verändert wie du's angehst, wie du es präsentierst ...

01:15:21: präsentieren im Sinne von nach öffentlich, nach außen tragen oder meinst du insgesamt dieses Layout für...

01:15:27: Genau.

01:15:28: Zweitere sehr so

01:15:30: genau.

01:15:31: Tatsächlich habe ich bei der ersten Version ziemlich viel rumgespielt was Positionierungen angehen.

01:15:38: Ich hab das erstmal sehr vollgestellt mit Bildern immer Doppelseiten und so hab mir dann tatsächlich Feedback abgeholt von einer Gestalterin, die auch Magazine macht.

01:15:49: Also im professionellen Stil... Die hat mir das dann zerpflückt und gesagt, dass es nur nichts taugt!

01:15:55: Und ich habe dann angefangen, das aufzubrechen.

01:15:59: Bilder rauszunehmen, die alleine stehen dürfen auch.

01:16:09: Bei der zweiten Ausgabe habe ich eher damit auch ein bisschen mit Formaten gespielt.

01:16:13: So ein bisschen quer, ein bisschen hoch ... auch gegenüberstellend, mal ein bisschen auf Seitenplatzierungen mehr so ein bisschen rumgespielt.

01:16:23: Und jetzt bei der dritten bin ich wieder total anders weil ich eben tatsächlich gestern Abend diesen Zusammenhänge plötzlich so krass hatte und ich mir dann gedacht habe, so verfliegs!

01:16:37: Jetzt hab' ich wieder lauter Doppelseiten Und da bin ich jetzt am überlegen, wie ich die so aufbrechen kann.

01:16:43: Dass man in irgendwelche Leerseiten vielleicht zwischen einen Einflug damit nicht so überlastet wird einfach weil es dann zu viel wird die ganze Zeit.

01:16:50: Wenn man nur die ganze zeit irgendwie Bilder gegenüber hat aber da bin auch noch nicht weit.

01:16:55: also das war erstmal so ein... Also ich habe die tatsächlich auch dann... Ich hab sie ausgedruckt ist für mich der irgendwie der einfachste Weg.

01:17:03: Ich habe verschiedene Wege probiert wie man das sortieren könnte.

01:17:07: Ich habe versucht mit so einer Kanvas am Rechner irgendwie zu arbeiten, wo man alle Bilder reinschmeißt und dann sortiert.

01:17:15: Ja genau ich hab es versucht mit Lightroom direkten Buch zu machen also schon mal anzusortieren.

01:17:21: das war auch irgendwie okay.

01:17:23: da kann man immer die Seiten tauschen hier und her schmeißen.

01:17:26: aber irgendwie am intuitivsten oder im interaktivsten fand ich tatsächlich Bilder auf dem Boden zu legen um dazu sortieren

01:17:34: Ganz analog, sozusagen.

01:17:35: Klassisch?

01:17:36: Ja das ist auch witzig und ich habe ja auch zwei Kinder und ich hab im Wohnzimmer halt so ein bisschen Platz wo man das halt machen kann.

01:17:43: und gestern war auch dann hing mein Sohn so am Sofa rum und ich hatte ihm so einen Bild in die Hand gedrückt und ich so du Janos ich weiß nicht wo tun wir das hin Und da hat er geguckt und dann hat er gesagt Das passt gut von der Farbe oder Der macht irgendwas da was der andere nicht macht oder keine Ahnung so.

01:18:01: und dann hast Du plötzlich sogar noch irgendwie ... so ein bisschen einen Austausch darüber und es kann nicht auch funktionieren.

01:18:06: Kann funktionieren,

01:18:07: kann nicht funktionieren... Ich versuche meine Kinder mit ein bisschen einzubeziehen.

01:18:11: Mein kleiner ist ja so ein Künstlerfinn auch und ich denke mir, haja cool wenn er da irgendwie eine Aussage dafür hat dann ist das auch schön und da kann ich ihn einbeziehen.

01:18:21: Ja am Ende ist es natürlich auch Vorleben ne?

01:18:25: Genau!

01:18:27: um

01:18:27: vielleicht ein Interesse zu wecken oder sonst was gar nicht so sagen.

01:18:30: Du musst das machen, sondern einfach das Vorleben und

01:18:33: wenn du

01:18:34: das natürlich in dem Moment teilst finden Kinder ganz andere Möglichkeiten Zugang dafür zu bekommen.

01:18:43: Wenn du das jetzt bei

01:18:44: dir... Die interessieren sich ja eh nicht dafür, was du tust.

01:18:47: normalerweise die Kinder

01:18:48: haben.

01:18:49: Normalerweise

01:18:50: nicht!

01:18:53: Wenn Sie dann so sehen, was du da gerade tust und was machst du da?

01:18:56: Und dann sage ich ja.

01:18:56: Ich mache die Reihenfolge für mein neues Magazin.

01:19:00: Okay!

01:19:01: Ich gehe jetzt wieder.

01:19:01: Tschüss!

01:19:04: Ja aber das ist eigentlich ... eben nicht zu sagen, du musst das jetzt mitmachen.

01:19:11: Sondern einfach nur um das Vorleben.

01:19:14: Irgendwann kommt vielleicht auch ein Interesse dafür.

01:19:18: Es gibt wahrscheinlich Sachen da interessiert es nicht aber das ist bei uns Zuhause auch.

01:19:23: Sachen die ich dann mache sind auf einmal interessant und wird ausprobiert und in manchen Fällen ist natürlich das Interesse dann sofort wieder weg, weil es langweilig.

01:19:33: Genau.

01:19:33: Aber

01:19:34: in anderen Fällen ist dann doch auf einmal ein gewisses Interesse da.

01:19:38: aber das kann natürlich nur wachsen wenn die das täglich auch mitbekommen.

01:19:43: ja.

01:19:44: Richtig.

01:19:44: Ja.

01:19:49: Wie wichtig ist Papierhaptik Format und das Blättern für die Geschichte?

01:19:55: Für dich war das also auch in dieser Auswahl des Prozesses ein Thema Hast du da experimentiert und gesagt, okay ne den Dienst leistet oder das Papier ist nicht cool?

01:20:11: Ich habe glaube vier verschiedene ausprobiert.

01:20:17: Mein Schwager ... der besagte Leica enthusiast, er arbeitet als Drucker.

01:20:22: Also der kennt sich mit Papier aus hat auch jetzt... Okay!

01:20:25: ... twenty-fünf Jahre Druckerfahrung.

01:20:27: Wir haben dann so ein bisschen, er hat da so viel so Papierauswahl von verschiedenen Hersteller und dann haben wir es mal ein bisschen geguckt.

01:20:33: irgendwie.

01:20:34: also mir war relativ schnell oder ich wusste von Anfang an eigentlich schon dass ich auf jeden Fall kein Hochglanzpapier haben möchte?

01:20:40: Ja Ich möchte was Schweres, ich möchte was Mattes haben.

01:20:44: Weil ich finde Fotografien die Matte ist papiergedruckt sind, die wirken für mich realistischer oder halt so tragen diesen ... Medium-Fotografie noch irgendwie mehr dazu bei weil ich find' so eine Reflexion reflektiert immer noch das, was von außen ist als Licht, was aufs Papier fällt und so, das stört mich

01:21:00: eher.".

01:21:03: Genau, und dann ging es eigentlich so ein bisschen auch darum welche dicke und ich habe dann verschiedene Varianten tatsächlich drucken lassen von verschiedenen herstellen also ob die jetzt klammergeheftet sind oder geklebt sind.

01:21:14: Und ich hab dann festgestellt dass zum Beispiel viel zu dickes Papier einfach auch ganz schlecht in der Handhabung ist.

01:21:18: das bricht dann eher vielleicht auf und es lässt sich komisch blättern und so und ich glaube ich habe da jetzt einen ganz guten Mittelweg gefunden.

01:21:26: Ich mag sehr ja... Die Schwere des Papiers, also die Stärke und den Druck.

01:21:35: Die Haptik mir gefällt es sehr gut.

01:21:38: Es ist geklammert.

01:21:40: Du hast sozusagen hier was ich aber auch ebenso mag immer dieses Problem der Seite.

01:21:46: Also wenn du jetzt ein ganz seitiges Bild machen würdest verschwendet immer in der Mitte etwas Aber für mich gehört das zu einem Buch dazu.

01:21:53: Ich finde Diese Bücher, die in der Mitte diesen glatten Übergang haben.

01:22:00: Das ist für mich viel zu technisch.

01:22:02: Ich finde das hat überhaupt keine... Das ist nicht sexy!

01:22:06: Das gefällt mir nicht.

01:22:07: Also deshalb mag ich dieses Format auch.

01:22:11: Die Größe ist finde ich sehr schön.

01:22:15: Du hast es vorhin auch erwähnt wer Interesse hat.

01:22:18: Wenn wir vielleicht jetzt auch Interesse geweckt haben über deine Homepage kann man sie beziehen.

01:22:24: Frage beide Varianten gibt es auch gerade noch?

01:22:27: Ja, ja.

01:22:27: Es gibt beide Varianten genau.

01:22:29: Ich hab die einzeln oder als Bundel.

01:22:32: wer eins schon hat, der nimmt das andere und wer noch keins hat, kann direkt zwei mitnehmen.

01:22:37: Specialpreis natürlich.

01:22:41: Und bei den Dritten werde ich's genauso machen.

01:22:43: also ich mach dann halt auch wieder so ein Paketchen mit allen.

01:22:46: Echt ganz witzig.

01:22:48: Absolut, absolut!

01:22:49: Ja ich finde es eine sehr schöne Idee wie gesagt und toll.

01:22:56: Gab es beim Drucken oder beim ersten Durchsehen der Hefte dann auch Bilder die dich noch mal überrascht haben weil sie auf eben... einmal ausgedruckt in so einem Scene, in der so einer Wirkung nochmal ganz anders auf einmal wirken.

01:23:11: Auf dich?

01:23:12: Ja definitiv ich habe sogar teilweise an der Reihenfolge noch was verändert auch.

01:23:17: also es war nicht nur das Einzelbild sondern auch die Zusammenstellung wo ich dachte es wirkt auf der Seite wenn man's aufblättert gar nichts gut wie auf der zum Beispiel.

01:23:25: schlussendlich genau ist immer eine Überraschung.

01:23:32: Ich

01:23:33: freue mich auch jedes Mal, das auszuparken und durch zu blättern weil es einfach... Ja?

01:23:38: Das habe ich auch in der Tat so.

01:23:39: Wenn du auf einmal das durchblätterst und siehst Bilder die du vorher natürlich auch schon magst sonst hättest du nicht reingenommen aber wenn du sie dann nochmal gedruckt siehst das hat auf einmal wirkt das noch mal ganz anders.

01:23:50: also

01:23:50: das ist

01:23:51: schon sehr spannend.

01:23:54: Ich

01:23:55: habe mir auch in dem Zuge einen Drucker gekauft und gescheitert.

01:24:00: Ich hatte bis jetzt auch immer so ein Office-Drucker, mit dem habe ich natürlich hier und da mal so ein Fotos ausgedruckt ... muss mich natürlich immer von meinem Schwager schimpfen lassen, wie mies die Druckqualität dann auch ist.

01:24:10: So mit den Farben und allem.

01:24:12: Und da dachte ich mir den zugehe jetzt... Ich hole mir mal einen größeren Drucker und dann habe ich mir ein gekauft... Ein günstigeres Modell wo man halt wirklich viel drucken kann.

01:24:22: Weil ich das Thema druckend einfach spannend finde was so?

01:24:24: Und dann auch Art III dass man so bisschen meine Größe auch hat um... Ja, A-Zwei war es nicht nachher schlussendlich weil das dann doch die Kosten sind gemäß in der Höhe drei bis noch richtig teuer.

01:24:36: Jetzt hast du eine zwei drei vier Euro für den Druck.

01:24:39: Das ist schon ne Hausnummer?

01:24:41: Aber ich wollte mal ein bisschen ausprobieren.

01:24:45: Das finde ich schön, die Frage ist dann immer so was machst du da mit dem Bild?

01:24:50: Also erhängst das wirklich irgendwo hin oder machst du die dann wie man es ganz früher klassisch gemacht hat in einem Foto Buch daneben die ausgedruckten Bilder?

01:24:59: Ich sage mal um sie dann einfach nur an den Schuhkarton zu tun und aufeinanderzustabilen ist auch wieder schade.

01:25:05: Ja, also ich hab mir mal vor nicht allzu langer Zeit gibt's beim im so Kunstladen.

01:25:11: Also Kunsthandwerk oder so wie sagt man dazu?

01:25:14: Bösner Kinder haben so Display-Hüllen wo du dann so Kunststoffhüllen hast und die dann quasi einstecken kannst.

01:25:20: die Bilder und da hast du die in A four und a drei Und das muss ich sagen ist eigentlich ganz cool.

01:25:25: erstes Mal ist es so eine Kannst auch mal mitnehmen irgendjemandem zeigen Oder Du hängst es dir halt an die Wand als.

01:25:32: ich drücke auch meine Bilder gerne um sich an die wand zu hängen.

01:25:36: Da mache ich das halt schon so und dann habe ich es ausgedruckt.

01:25:40: Genau,

01:25:41: genau.

01:25:44: Und solche Sachen finde ich eigentlich ganz cool!

01:25:47: Weil ich finde es auch schön, sich die eigenen Bilder an die Wand zu hängen und mal zu gucken, was damit ein Passier ist.

01:25:52: Wie's dann wirkt?

01:25:52: Besonders wenn da noch mal einen Besuch kommt.

01:25:55: Ja ja

01:25:57: genau, weil der Druck eigentlich relativ günstig ist kannst du das aber mal eher austauschen und sagen du musst jetzt nicht in den nächsten zehn Jahren das gleiche Bild angucken sondern experimentierst halt auch so'n bisschen.

01:26:09: Andreas, wir haben ja vorhin auch schon über Ton-, Musik-, Rhythmus und sowas gesprochen.

01:26:14: Und wie in meiner Jubiläumsfolge erwähnt was aber noch nicht akut aktuell draußen ist Aber nichtsdestotrotz befülle ich sie gerade und zwar die Anpost-Café Playlist.

01:26:27: Ich hatte dich natürlich im Vorhinein schon gebeten wenn du Lust hast mir einen Titel zu geben dem wir dort reinpacken können.

01:26:36: Hast du dir ein aussuchen können?

01:26:39: Ich habe tatsächlich, bin ich noch vor gar nicht allzu langer Zeit auf einen Gitaristen gestoßen.

01:26:47: Der heißt Jeff Parker und normalerweise bin ich gar nicht so ein Guitarero.

01:26:53: Ich finde Gitarre immer bisschen schwierig.

01:26:54: Ich mag wie gesagt Kontrabass und Saxophon ist auch ein sehr gutes Instrument.

01:26:58: aber Jeff Parker hat ein Quartet mit ETA.

01:27:06: Ich hab noch nicht richtig rausgefunden, wie die sich... Wie sie zusammengefunden haben.

01:27:11: Aber das Stück heißt Like Swimwear also wie so ein Schwimmanzug

01:27:15: und

01:27:16: diese Aufnahme ist quasi bei einem Konzert entstanden live.

01:27:22: Und was ich so beeindruckend oder schön finde ... ist, dass die improvisiert ist und das es eigentlich ein sehr harmonischer Musik ist.

01:27:34: So bisschen Loop basiert.

01:27:36: er hat also Looper irgendwie... Und er spielt auch am Anfang so ein bisschen hakelig verspielt sich mal kurz und irgendwie ist das alles so... Das wächst so vor sich hin wie eine... Man spürt quasi wie die interagieren miteinander.

01:27:50: Die spielen, wie sie sich wahrnehmen, wie die so... Und das Stück entwickelt sich über, keine Ahnung.

01:27:56: Ich glaube es geht siebzehn Minuten oder so und das Stück entwicklt sich so wunderbar und du hörst immer dieses Publikum im Hintergrund wie Sie dann raunen und sich freuen und was da gerade passiert auf der Bühne.

01:28:07: und das ist einfach so... Ja, das wacht mich glücklich!

01:28:11: Das ist so ein ganz

01:28:11: schönes... Das ist das Wichtigste.

01:28:13: Schön.

01:28:14: Das ist wirklich

01:28:15: toll und ja und es beschreibt ja auch schon wieder ein bisschen so dieses Thema über was wir jetzt eigentlich die ganze Zeit gesprochen haben ... ist ja so zuhören, wahrnehmen, draus reagieren und so.

01:28:27: Und das ist was in der Musik besonders spannend ist... ...und was halt auch in der Fotografie halt auch so spannend ist.

01:28:32: Ja oder das, was du auch gesagt hast muss ich sofort dran denken improvisieren ne?

01:28:36: Das gehört ja auch irgendwie dazu wenn du das jetzt aus Musiker, also aus Musikersicht siehst.

01:28:42: Ja super vielen Dank für den Titel.

01:28:44: damit füllen wir die Playlist weiter.

01:28:47: Nämlich gerne so auf!

01:28:49: Jetzt reden wir doch schon relativ lang und jetzt würde mich nochmal interessieren, wie fühlt sich es denn mal an auf der anderen Seite des Mikrofons zu sein?

01:28:59: Und damit möchte ich noch einmal den letzten Punkt irgendwie so aufgreifen.

01:29:05: Du machst ja auch Podcasts und deshalb bist du jetzt mal auf der andern Seite.

01:29:10: Wie fühlte dich das an?

01:29:11: Bisher

01:29:13: völlig normal, völlig gut!

01:29:15: Aber es ist schön.

01:29:17: Ich finde, es schwingt so ein bisschen eine leichte Spannung dabei, weil wir kennen uns nicht und wir haben uns noch nie vorher kurz unterhalten an Telefonen gesehen.

01:29:29: Es ist natürlich schon auch ... Also muss man schon sagen, es ist so ein bisschen ehrwürdig auch das Ding.

01:29:37: Weil mein Du hast ja auf dem Podcast der schon sehr lange besteht und er auch echt toll ist.

01:29:41: ich höre ja auch viele Folgen an und dann bist du in dieser Situation denkst hey cool ist wie ich da auch

01:29:46: nicht

01:29:47: dabei und darf mich auch mit Wolfgang unterhalten.

01:29:49: und es ist schon so auch... Es ist ein gutes Gefühl also es fühlt sich aus Gespräch fühlt dich gut an.

01:29:53: Das

01:29:53: freut mich.

01:29:54: Danke dafür!

01:29:57: Ja, ich habe natürlich in der Vorbereitung gesehen dass du eben ja auch deinen Podcast zusammen mit Tamara hast und der heißt wir sind unfertig.

01:30:07: Und magst so ganz kurz erzählen wie kam es zu dem Zitel um?

01:30:11: was geht's dort?

01:30:13: Also Tamara die hab' ich kennengelernt in seinem Unternehmernetzwerk und sie ist Business Coach führt Teams und ich habe dann festgestellt, es gibt so ein paar Baustellen bei mir die ich ganz gerne mal gecoached haben möchte.

01:30:25: Und weil wir uns gut verstanden haben und ich das Gefühl hatte sie ist eine ehrliche Haut.

01:30:31: Habe ich mich hier eingekauft sozusagen und wir haben ein Jahr zusammen gearbeitet und irgendwie war's total oftso dass wir nach der Coachingstunde mehr oder weniger da nochmal ne Stunde über God in the Wild geredet haben und irgendwie ... spannend, total coole Gespräche.

01:30:48: Und dann kam sie tatsächlich mit der Idee... ... das sollte man eigentlich aufnehmen,... ... was wir da irgendwie so in Quatsch reden die ganze Zeit, weil es geht ja schon immer so um... Es geht ja um Selbstoptimierung, Selbstreflexion dieses Ganze auseinandersetzen mit dem Leben, mit dem sozialen Umfeld und mit allem so.

01:31:07: Und da haben wir gedacht, ja komm, machen wir das jetzt einfach mal.

01:31:08: Das heißt drauf ich habe Technik, da hab' ich ja ohne Ende und dann klemmen wir.

01:31:12: Also und da wollte ich tatsächlich auch... ... das so pragmatisch zu machen wie möglich.

01:31:18: Also einfach nur ein Ansteck-Mikrofon und wir sitzen und unterhalten uns, ja?

01:31:22: Ja!

01:31:24: Und das finde ich eigentlich ganz witzig... Wir haben jetzt insgesamt dreizehn Folgen aufgenommen.

01:31:33: Nee, wir haben sechzehn folgen auf genommen.

01:31:35: Ich glaube die dreizehnte kommt morgen.

01:31:37: Okay.

01:31:38: Genau.

01:31:39: Wir haben immer Montagmorgen.

01:31:40: Ja.

01:31:42: Genau und Ich finde es ganz witzig.

01:31:45: und wenn man so, ich find's ja beeindruckend was, wenn du dann die Statistiken so anschaust in der... In diesem Back-End fragst du dich krass.

01:31:53: Die Zahlen, die Leute hören sich sowas an, gell?

01:31:56: Also das ist irgendwie... Das ist irgendwie witzigt so.

01:32:00: Es ist ein Experiment und es macht Spaß.

01:32:03: Ja cool!

01:32:05: Gar keinen Anspruch auf irgendein Ziel sondern es soll einfach nur ein bisschen dieses dieses bisschen Mitdenken mit der Welt, mit Denken mit sich selbst.

01:32:18: Und deswegen heißt der Podcast wir sind unfertig weil wir sind alle Unfertig als Menschen und in unseren Situationen es gibt immer irgendwas was man eventuell optimieren könnte aber vielleicht muss man's auch gar nicht.

01:32:27: Vielleicht akzeptiert man doch einfach nur dass man unfertigt ist und das ist so ein Thema.

01:32:34: Ja,

01:32:34: ich habe

01:32:35: die eine oder andere Episode schon gehört und da hat mir Spaß gemacht.

01:32:39: Definitiv!

01:32:40: Daher wünsche ich natürlich auch dort weiterhin viel Erfolg damit.

01:32:45: Danke.

01:32:49: Ich hoffe dass wir dann nächstes Jahr uns in Stuttgart spätestens einfach mal persönlich sehen.

01:32:56: Wir waren dieses Jahr tatsächlich beide in Freiburg Und haben es aber irgendwie vor lauter Menschen nicht geschafft uns zu finden und waren am gleichen Ort.

01:33:08: Aber da sieht man mal wieder, das ist ja auch genau immer der Ansatz den ich immer habe für dem Podcast damals die Entwicklung zu sagen Mensch, da sind so viele Leute und man schafft es gar nicht mit allen sich mal auszutauschen und zu unterhalten.

01:33:22: Dann nutzen wir das doch danach nochmal die Zeit irgendwie so.

01:33:26: Und da sieht man, dass mal wieder das beste Beispiel dafür ist.

01:33:29: Gleichenzeit im gleichen Ort und irgendwie findet man doch nicht zusammen.

01:33:34: Ja ja.

01:33:35: Tatsächlich habe ich Ausschau gehalten und ich hab das Nürnberger Kollektiv schon wahrgenommen und gesehen einzelne Personen daraus mit euren T-Shirts aber wir sind uns nicht über den Weg gelaufen.

01:33:46: Umso mehr freuen wir uns.

01:33:47: Und Stuttgart ist ja dann fast deine Homebase sozusagen und

01:33:53: du

01:33:53: bist da nicht weit, für uns ist es auch nicht so weit.

01:33:58: Aktuell kann ich auch nur schon sagen, Hotels sind buchbar.

01:34:02: Also loslegen!

01:34:05: Für dich wird das ja nicht das Thema sein du kannst entspannt hin und her fahren.

01:34:08: Ja genau.

01:34:11: Vielleicht ergibt sich ja vorher irgendwie noch mal die Gelegenheit.

01:34:14: wir sind ja auch kollektivtechnisch mit dem Stuttgartern immer ganz gut verbunden und vielleicht ergibt es sich die Möglichkeit nochmal.

01:34:27: Andreas, vielen Dank für das tolle Gespräch.

01:34:30: Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und wir sehen es an der Zeit.

01:34:32: Es gibt ganz viele Themen über die wir auch glaube ich noch weiter quatschen könnten.

01:34:38: Und ja freue mich also wenn wir uns dann demnächst mal wiedersehen und an der Stelle wo wir gerade waren einfach anknüpfen können.

01:34:49: Das kann ich genauso zurückgeben.

01:34:51: Vielen Dank!

01:34:52: Für die Einladung ist wirklich sehr sympathische Gespräche.

01:34:57: Danke auch noch mal

01:34:59: und bis zum nächsten

01:35:14: Mal!

01:35:40: Ich würde mich freuen, wenn ihr dem Podcast abonniert.

01:35:43: Klasse wäre auch ein Kommentar zum Beispiel auf Apple-Podcast oder eine Bewertung auf Spotify.

01:35:49: Bis zur nächsten Episode!